
Deutsches Sprichwort
Quelle: Wander (Hg.), Deutsches Sprichwörter-Lexikon, 5 Bde., 1867-80
Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Den guten Mann erkennst du auch an seinem liebsten Buche und an der Art, wie er’s liest.“ Johann Michael Sailer
- Die Kindheit deutet den Mann an, wie der Morgen den Tag andeutet. Samuel Smiles
- „Es mag ja manche Frauen geben, die in einem bestimmten Mann, und zwar ist es meist der Gatte, nur den guten Kerl sehen, über den sie sich gelegentlich lustig machen, aber im Grunde imponiert ihr der Mann als solcher doch stets – vorausgesetzt, dass er die Bezeichnung Mann wirklich verdient.“ Fanny zu Reventlow
- „Den Mann erhebt der Gedanke, dass seine Kunst, gleichviel welche, ihn adle über die engherzigen Ansichten der Menschen. Das Weib aber zuckt unter den Nadelstichen einer geringschätzigen Behandlung.“ E. Marlitt
- „Einem Mann, der in der großen Welt lebt, steht es nicht frei, den Frauen zu huldigen oder nicht.“ Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues
- „Ein Mann, der hartnäckig allein bleibt, macht sich zu einer dauernden öffentlichen Versuchung.“ Oscar Wilde
- „Der kluge Mann baut vor: ist auf alles gefaßt. Die Frau ist klüger: sie gibt nach und entwaffnet den Mann. Und waffenlos ist er ihr immer unterlegen.“ Carl Hagemann
- „Ich fühle, es gibt nichts, das den Geist des Mannes so sehr von seiner sicheren Höhe stürzt wie die Schmeicheleien einer Frau und jene körperlichen Berührungen, ohne die man eine Frau nicht haben kann.“ Aurelius Augustinus
- „Der Mann, der nicht liest, hat keinen Vorteil gegenüber dem Mann, der nicht lesen kann.“ Mark Twain
- „Der Kerl versteht nichts von Frauen. Den feinen Damen bietet er Geld an, und auf die Huren macht er Gedichte. Und damit hat er auch noch Erfolg!“ Kurt Tucholsky