
Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere, war ein römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker, (Römischer Kaiser von 54 – 68)
Quelle: Von der Gnade. An den Kaiser Nero (De Clementia), alternative deutsche Titel hierfür auch „Über die Milde“ und „Über die Güte“. I, 2.
Originaltext: Tam omnibus ignoscere crudelitas quam nulli
Was Seneca sagte über Verzeihen.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Wer verzeiht sich nicht vieles, sobald man sich Eins verziehen hat?“ Johann Gottfried von Herder
- „Wer immer verzeiht, der stärkt die Frechheit zu größeren Freveln.“ Lactantius
- „Fehler schließen Vorsatz und Tücke aus; und daher müssen alle Fehler Allen zu verzeihen sein.“ Gotthold Ephraim Lessing
- „Die Schwierigkeiten der Menschen sind auch dem Edelsten nur dadurch erträglich, dass er sie vergessen und verzeihen wird.“ Johann Heinrich Pestalozzi
- „Wir verzeihen oft leichter ein Unrecht, das jemand uns, als eines, das wir ihm zugefügt haben.“ Otto Weiß
- „Ein Weib ist stark im Verzeihen, während es schwerer versteht; der Mann kann unter Umständen recht wohl verstehen, ohne doch zu verzeihen.“ Hermann Dechent
- „Ein Meineid wird in manchen Kreisen eher verziehen als eine geflickte Hose.“ Julius Langbehn
- „Denn die reinigendste, die allerschönste Blume der Liebe, aber nur der höchsten Liebe, ist das Verzeihen, darum wird es auch immer an Gott gefunden und an den Müttern. Schöne Herzen tun es öfter – schlechte nie.“ Adalbert Stifter
- „Jeder Mensch hat der Menschheit mehr zu verzeihen als sie ihm.“ Paul Mongré
- „Er hatte ihr nichts zu verzeihen, denn er hatte sie nicht beleidigt.“ Wilhelm Busch