Jesus von Nazareth (zwischen 7 und 4 v. Chr. – 30 oder 31), hebräisch Jeschua oder Jeschu, gräzisiert Ἰησοῦς, jüdischer Wanderprediger und historische Person. Etwa ab dem Jahr 28 trat er öffentlich in Galiläa und Judäa auf. Zwei bis drei Jahre später wurde er auf Befehl des römischen Präfekten Pontius Pilatus von römischen Soldaten gekreuzigt. Nach seinem Tod nannten ihn seine Anhänger Jesus Christus, den Messias und Sohn Gottes, woraus eine neue Weltreligion, das Christentum entstand. Das Neue Testament ist als Glaubensdokument der Urchristen zugleich die wichtigste Quelle für die historische Jesusforschung. Jesus hat keine Schriften hinterlassen. Fast das gesamte historische Wissen über ihn stammt von seinen Anhängern, die ihre Erinnerungen an ihn nach seinem Tod weitererzählten, sammelten und aufschrieben.
geboren: wahrscheinlich in Nazareth (Stadt im Nordbezirk Israels in Galiläa)
gestorben: Jerusalem
Wiki: Jesus von Nazareth