
Peter Hille (1854 – 1904), deutscher spätromantischer und naturalistischer Schriftsteller, sozialistisch orientierter Dichter, Lyriker, Dramatiker und Kabarettist
Quelle: Ich bin, also ist Schönheit, 1975 (posthum). Aphorismen, verstreut und aus dem Nachlass
Was Hille sagte über die Religionen.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Jeder Versuch, auf dem Wege des Räsonnements sich der Religion zu nähern, führt zu Absurditäten.“ August Strindberg
- „Unsre Religionen haben ein falsches Prinzip: den Ernst.“ Adolf Glaßbrenner
- „Jede Religion ist falsch, die in ihrem Glauben nicht einen Gott als Grund aller Dinge verehrt.“ Blaise Pascal
- „Die nackte Wahrheit findet selten bei den Menschen Eingang. Deshalb haben die Religionsstifter oder ihre Kommentatoren die erhabensten Wahrheiten mit den abgeschmacktesten Irrtümern verwebt.“ Karl August Ernst von Ernsthausen
- „Es gibt zweierlei böse Religionen, in welche jede Kirche mit dem Fortgang der Zeit ausartet: die eine, welche das Gute derselben schändet, und die andere, welche ihr Wahres verfälscht. Jene Religion, welche das Gute der Kirche schändet, nimmt ihren Ursprung in der Liebe zum Herrschen, und die andere Religion, welche das Wahre der Kirche verfälscht, nimmt ihren Ursprung im Stolz auf eigene Einsicht.“ Emanuel Swedenborg
- „Nur eine Religion, die alle anderen duldet und so deren Wohlwollen würdig ist, kann aus der Menschheit ein Volk von Brüdern machen.“ Voltaire
- „Eine Religion ohne Metaphysik – das lässt mich an eine Annonce denken, die ich in den letzten Jahren in den großen Zeitungen las: Wein ohne Trauben.“ Edmond und Jules de Goncourt
- „Religion ist Selbsterkenntnis des menschlichen, als eben damit göttlichen Geistes. Religion ist die Erkenntnis, dass alles Denken göttliches Denken ist, wie alle Natur göttliche Natur, dass jede Handlung eine Handlung Gottes, jeder Gedanke ein Gedanke Gottes ist, dass Gott nur soweit Gott ist, als er Welt ist, dass die Welt nichts anderes ist als Gott selbst, – dass in demselben Augenblick, da ein Mensch sich seines Gott-seins bewusst wird, Gott in ihm sich seiner selbst als Mensch bewusst wird.“ Christian Morgenstern
- „Die rechtmäßige Gattin der Bildung aber ist die Religion.“ Julius Langbehn
- „Religionen sind wie Särge und Wiegen: man legt uns hinein, fragt keiner, wie wir liegen.“ Jakob Bosshart
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