
Edmond und Jules de Goncourt (Jules: 1830 – 1870, Edmond: 1822 – 1896), französische Schriftsteller, Sozialromanciers, Kunstsammler, Kunst- und Kulturhistoriker, schrieben ihre Bücher gemeinsam, Edmond stiftete den französischen Literaturpreis Prix Goncourt
Quelle: Ideen und Impressionen (Idées et sensations), 1866 (dt. 1904)
Was de Goncourts sagten über die Religionen.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Nur eine Religion, die alle anderen duldet und so deren Wohlwollen würdig ist, kann aus der Menschheit ein Volk von Brüdern machen.“ Voltaire
- „Lasst die Religion frei, und es wird eine neue Menschheit beginnen.“ Friedrich von Schlegel
- „Religion: Das Falsche, was recht scheint, und das Rechte, was falsch scheint.“ Peter Hille
- „Unsre Religionen haben ein falsches Prinzip: den Ernst.“ Adolf Glaßbrenner
- „Die nackte Wahrheit findet selten bei den Menschen Eingang. Deshalb haben die Religionsstifter oder ihre Kommentatoren die erhabensten Wahrheiten mit den abgeschmacktesten Irrtümern verwebt.“ Karl August Ernst von Ernsthausen
- „Jeder Versuch, auf dem Wege des Räsonnements sich der Religion zu nähern, führt zu Absurditäten.“ August Strindberg
- „Es gibt zweierlei böse Religionen, in welche jede Kirche mit dem Fortgang der Zeit ausartet: die eine, welche das Gute derselben schändet, und die andere, welche ihr Wahres verfälscht. Jene Religion, welche das Gute der Kirche schändet, nimmt ihren Ursprung in der Liebe zum Herrschen, und die andere Religion, welche das Wahre der Kirche verfälscht, nimmt ihren Ursprung im Stolz auf eigene Einsicht.“ Emanuel Swedenborg
- „Jede Religion ist falsch, die in ihrem Glauben nicht einen Gott als Grund aller Dinge verehrt.“ Blaise Pascal
- „Ein Weiser ist in Religionsfragen weder abergläubisch noch gottlos.“ Antoine de Rivarol
- „Wenn man nur dem Gehör geschenkt hätte, was Gott zum Herzen der Menschen gesagt hat, so hätte es niemals mehr als eine Religion auf der Erde gegeben. Der Schein einer Religion überhebt sie der Mühe, wirklich eine zu besitzen.“ Jean-Jacques Rousseau