
Friedrich Nietzsche (1844-1900) geboren in Röcken, Lützen in der Nähe von Leipzig, gestorben in Weimar, war ein deutscher klassischer Philologe, Dichter und Philosoph und gehört zu den bis heute einflussreichsten Denkern.
Quelle: Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887)
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Die Unabhängigkeit des Gedankens ist der höchste Adel.“ Anatole France
- „Gedanken wollen oft wie Kinder und Hunde, dass man mit ihnen im Freien spazieren geht.“ Christian Morgenstern
- „So fliegt ein großer Gedanke feurig gen Himmel zu Dem empor, von dem er gedacht ward.“ Friedrich Gottlieb Klopstock
- „Von Zeit zu Zeit erscheinen mir individuelle Gedanken, die ich selbst anfangs nicht sonderlich verstehe, die ganz fest sind und höchst klar, und die ich so allmählich charakterisieren und erkennen lerne, wie gegebne Individuen.“ Friedrich von Schlegel
- „Man muss zuweilen einem Gedanken seine Natürlichkeit lassen, denn sie macht die Wahrheit seiner Entstehungsbedingungen aus. Wir haben schon viel zu viel Kulturpflanzen von Gedanken, welche nur an den Stäben der Logik emporwachsen dürfen und aller Seitentriebe und aller Launen ihres natürlichen Wachstums beraubt sind.“ August Pauly
- „Die Gedanken ohne Inhalt sind leer, die Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“ Immanuel Kant
- „Die Muschelforscher nennen jene Muschelschalen, welche heraufgefischt werden aus den Tiefen des Meeres und die nie am Gestade gesehen werden, pelagii, die andern aber, welche an das Ufer geworfen werden und wegen der Verwitterung und Abschürfung nie so schön und zart sind wie die ersteren, littorales. So ist es auch mit den Gedanken der Poeten. Einige sind frisch, aus dem tiefen Ozean aufsteigend, strahlend von unvorstellbarer Schönheit, – pelagii; andere aber erscheinen in Vergleichung mit ihnen abgenutzt, … abgeschiefert, abgeschliffen … – littorales.“ Henry David Thoreau
- „Unsere Gedanken sind unsere Realität.“ Clara Viebig
- „Gedanken sind Kräfte, denn es sind Geistesäußerungen. Wir verbinden uns durch unser Denken entweder mit Mächten der Finsternis oder des Lichts.“ Heinrich Lhotzky
- „Wenn ein Gedanke, den die Menschheit ehrt, den Sieg errang, so war’s der Mühe wert.“ Ludwig Uhland