
Walter Bendix Schoenflies Benjamin (1892 – 1940), deutscher Philosoph, Schriftsteller, Essayist, Aphoristiker, Literaturkritiker, Kulturkritiker und Übersetzer, nahm sich auf einer missglückten Flucht vor den Nationalsozialisten das Leben
Quelle: Baudelaire Übertragungen, in: Benjamin, Gesammelte Schriften, Bd. IV (1 u. 2), Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1972 (posthum)
Was Benjamin sagte über die Sprachen.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Nun ist aber die Sprache das große Band, das die Gesellschaft zusammenhält; ja, sie stellt auch den Weg dar, auf dem die Fortschritte der Erkenntnis von einem Menschen zum andern und von einer Generation zur andern überliefert werden.“ John Locke
- „Sprache ist mir Empfindungsmelodie, ganz genau sich anpassend.“ Peter Hille
- „Merke dir zuerst und vor allen Dingen, dass deine Sprache eine reichhaltige, vollblühende, fruchtschwere, tönende, gemessene, bildsame (doch wer kann von ihr alles sagen, was sie ist?), männliche, edle und vortreffliche Sprache ist, der es kaum die griechische und keine der anderen Europäersprachen bieten darf.“ Friedrich Gottlieb Klopstock
- „Ein Mensch, der vier Sprachen kann, hat den Wert von vier Menschen.“ Germaine de Staël
- „Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.“ Mark Twain
- „Wann beherrschst du eine fremde Sprache wirklich? Wenn du Kreuzworträtsel in ihr lösen kannst.“ Kurt Tucholsky
- „Lebt man beständig in einer Welt, die stumpf für die Sprache und durch das Wort kaum zu erschüttern ist, so gerät man um so mehr in Gefahr, durch Ausgesprochenes die Einzelnen zu verletzen und sich durch Reden der Verkennung auszusetzen.“ Hugo von Hofmannsthal
- „Wir schaffen in unserer Muttersprache Neuworte, soviel uns gutdünkt, die Vorsichtigen in bescheidener, die Wagemutigen in verstärkter Anzahl. Etliche Draufgänger haben sich in diese Beschäftigung geradezu berufsmäßig eingelebt: sie fabrizieren Worte, wie man einen Bedarfsartikel herstellt, auf Zeit, nach Dutzenden, verwenden sie im Eigenbetrieb und warten auf andere, die sie ihnen abnehmen, was sich allerdings nicht sehr häufig ereignet.“ Alexander Moszkowski
- „Die Sprache ist Quelle von Missverständnissen.“ Antoine de Saint-Exupéry
- „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ Ludwig Wittgenstein