
Germaine de Staël (1766 – 1817), Anne-Louise-Germaine Baronin von Staël-Holstein bzw. Madame de Staël, aus der Schweiz stammende französische Schriftstellerin, Epikerin, Salonnière und Romanistin. Vorreiterin der Literatursoziologie und der vergleichenden Literaturwissenschaft.
Quelle: Corinna oder Italien (Corinne ou l’Italie), 1807
Was de Staël sagte über Sprachen.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Die Sprache ist Quelle von Missverständnissen.“ Antoine de Saint-Exupéry
- „Nun ist aber die Sprache das große Band, das die Gesellschaft zusammenhält; ja, sie stellt auch den Weg dar, auf dem die Fortschritte der Erkenntnis von einem Menschen zum andern und von einer Generation zur andern überliefert werden.“ John Locke
- „Merke dir zuerst und vor allen Dingen, dass deine Sprache eine reichhaltige, vollblühende, fruchtschwere, tönende, gemessene, bildsame (doch wer kann von ihr alles sagen, was sie ist?), männliche, edle und vortreffliche Sprache ist, der es kaum die griechische und keine der anderen Europäersprachen bieten darf.“ Friedrich Gottlieb Klopstock
- „Jenes gedachte, innerste Verhältnis der Sprachen ist aber das einer eigentümlichen Konvergenz. Es besteht darin, dass die Sprachen einander nicht fremd, sondern a priori und von allen historischen Beziehungen abgesehen einander in dem verwandt sind, was sie sagen wollen.“ Walter Benjamin
- „Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.“ Mark Twain
- „Wann beherrschst du eine fremde Sprache wirklich? Wenn du Kreuzworträtsel in ihr lösen kannst.“ Kurt Tucholsky
- „Das Französische ist keine fertige Sprache. Ich hätte ihr doch feste Gestalt geben sollen.“ Napoleon Bonaparte
- „Wir schaffen in unserer Muttersprache Neuworte, soviel uns gutdünkt, die Vorsichtigen in bescheidener, die Wagemutigen in verstärkter Anzahl. Etliche Draufgänger haben sich in diese Beschäftigung geradezu berufsmäßig eingelebt: sie fabrizieren Worte, wie man einen Bedarfsartikel herstellt, auf Zeit, nach Dutzenden, verwenden sie im Eigenbetrieb und warten auf andere, die sie ihnen abnehmen, was sich allerdings nicht sehr häufig ereignet.“ Alexander Moszkowski
- „Lebt man beständig in einer Welt, die stumpf für die Sprache und durch das Wort kaum zu erschüttern ist, so gerät man um so mehr in Gefahr, durch Ausgesprochenes die Einzelnen zu verletzen und sich durch Reden der Verkennung auszusetzen.“ Hugo von Hofmannsthal
- „Sprache ist mir Empfindungsmelodie, ganz genau sich anpassend.“ Peter Hille