Theodor Haecker (1879-1945) deutscher Philosoph, Schriftsteller, Kulturkritiker und Übersetzer. Er zählt zu den sprachmächtigsten Vertretern des katholischen Existentialismus.
Quelle: Tag- und Nachtbücher 1939-1945. Hrg. von Heinrich Wild. München: Kösel, 1947. S. 17
Was Theodor Haecker sagte über Dankbarkeit.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Einen Freund durch Dankbarkeit gewinnen, heißt: Aus Sommerfäden Taue spinnen.“ Heinrich Martin
- „Die Dankbarkeit soll eine der schwersten Tugenden sein. Eine noch schwerere möchte sein, die Ansprüche auf Dank nicht zu übertreiben.“ Friedrich Hebbel
- „Im Dank verschlingt sich alles Sein.“ Christian Morgenstern
- „Die Menschen sind nie so dankbar auch gegen die kleinste Wohltat, als wenn sie von eben der Hand kommt, die alle Macht ihnen zu schaden hat, von der sie nur Stolz, Vernachlässigung, Härte erwarten.“ Wilhelm von Humboldt
- „Was uns allen zumeist fehlt, ist das tiefe, dauernde Bewusstsein des wirklichen Elends auf Erden, sonst würden wir über den Gefühlen einerseits des Mitleids, andrerseits des Dankes ganz der kleinlichen Misere des eigenen Lebens vergessen.“ Christian Morgenstern
- „Ich weiß nicht, was so beseligt als die Dankbarkeit eines Kindes, eines kleinen Kindes, dem man unerwartet eine Freude gemacht hat, und das sein Glück in einem strahlenden Blick ausspricht.“ August Pauly
- „Man stattet also den Dank eigentlich deshalb ab, um die Dankbarkeit los zu sein.“ Eduard von Hartmann
- „Drei Dinge sind es, die mich dem Schicksal zu Dank verpflichten: erstens, dass ich als Mensch zur Welt kam und nicht als Tier; zweitens, dass ich ein Mann ward und nicht ein Weib; drittens, dass ich ein Hellene bin und nicht ein Barbar.“ Thales von Milet
- „Man darf wohl eine Bitte abweisen, aber nimmermehr darf man einen Dank abweisen oder, was das Selbe ist, ihn kalt und konventionell annehmen.“ Friedrich Nietzsche
- „Die Dankbarkeit, wie sie die Menschen, die von blinder Begierde geleitet werden, einander erweisen, ist zumeist eher ein Handelsgeschäft oder ein Köder, denn Dankbarkeit.“ Baruch de Spinoza