
Marie von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916) mährisch-österreichische Schriftstellerin
Quelle: Aphorismen (in: Die Dioskuren, Band 5), 1876
Was Ebner-Eschenbach sagte über Verzweiflung.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Wenn sich der Verzweifelte nach Hilfe umsieht, erblickt er lauter Verzweifelte.“ Emanuel Wertheimer
- „In hilfloser Verlorenheit wird man leicht abergläubisch und lässt sich vom Zufälligen bestimmen.“ Berthold Auerbach
- „Um verzweifelt zu sein, muss man am Leben, auch wenn es nur noch unglücklich sein kann, gleichwohl und trotz allem hängen.“ Marcel Proust
- „Wehe dem Unglücklichen, dessen dürstender Lippe der Nectarbecher des Lebens, gefüllt mit Liebe, Hoffnung und Vertrauen, für immer entrissen wird. Ihm bleibt nichts, nichts übrig als das Vergessen, die bittere Hefe, oder jenes schreckliche Geschenk der dämonischen Götter: die Verzweiflung.“ Heinrich Martin
- „Will man nun einmal verzweifeln, so ist dazu mehr Veranlassung in der Menschengeschichte, als in der Naturgeschichte.“ Friedrich von Raumer
- „Nicht verzweifeln. Auch darüber nicht, dass du nicht verzweifelst.“ Franz Kafka
- „Zu immer höhern Höhn gibt dir der Zweifel Schwung, doch in den Abgrund stürzt dich die Verzweifelung.“ Friedrich Rückert
- „Aber der Flüchtige kennt kein Gesetz, denn er wehrt nur den Tod ab und verzehret nur schnell und ohne Rücksicht die Güter. Dann ist sein Gemüt auch erhitzt, und es kehrt die Verzweiflung aus dem Herzen hervor das frevelhafte Beginnen.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Die Masse der Menschen führt ein Leben in stummer Verzweiflung.“ Henry David Thoreau
- „Der Witz der Verzweiflung überflügelt den Schneckengang der ruhigen Weisheit.“ Friedrich von Schiller