
Kurt Tucholsky (1890-1935) war ein berühmter deutscher Journalist, Schriftsteller, Satiriker, Zeitkritiker und Gesellschaftskritiker während der Weimarer Republik. Er schrieb unter mehreren Pseudonymen.
Quelle: Werke 1907-1935. Mein Nachruf, in: Die Literarische Welt, 15.04.1927, Nr. 15 (Kurt Tucholsky), wieder in: Das Lächeln der Mona Lisa, 1928, auch u.d.T. »Wie soll Ihr Nekrolog aussehen?«
Was Tucholsky sagte über das Sterben.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Jedoch, es ist nun Zeit, dass wir gehen, ich, um zu sterben, und ihr, um zu leben. Wer aber von uns beiden zu dem besseren Geschäft hingehe, das ist allen verborgen außer nur Gott.“ Sokrates
- „Wir urteilen sicherlich nicht recht, so viel unser das Sterben für etwas Böses halten.“ Sokrates
- „Es ist auch deswegen in Ordnung, daß der Mensch endlich stirbt, er soll sich schon deswegen gern darein fügen, weil sich mit der Zeit gar zu viel Sach um ihn ansammelt. Man erfährt das beim Umzug. Nicht nur Bücher, – Briefe, Blätter, Blättchen, Zeitungsnummern, Büchsen, Schachteln, Salben, Pulver, tausend Geräte. … Mach, geh fort, nimm Abschied auf einmal von all dem Quark!“ Friedrich Theodor von Vischer
- „Auch das Sterben ist ja eine von den Aufgaben unseres Lebens. Genug also, wenn du auch sie glücklich lösest, sobald sie dir vorgelegt wird.“ Mark Aurel
- „Wie schön ist es doch zu sterben, wie man gelebt hat!“ Victor Hugo
- „Es kommt sehr viel darauf an, ob man das Leben verlängert oder das Sterben.“ Lucius Annaeus Seneca
- „Ich wusste wohl, dass ich Sterbliche gezeugt habe.“ Anaxagoras
- „Ist das nicht, so frage ich, Irrsinn, zu sterben nämlich, um nicht zu sterben?“ Marcus Valerius Martial
- „Ich werde mit Mut zu sterben wissen; das ist leichter, als zu leben.“ Georg Büchner
- Man sagt, sterben sei schwer, und doch kann es ein jeder. Jakob Bosshart
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