
Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere, war ein römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker, (Römischer Kaiser von 54 – 68)
Quelle: Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 58. Brief, übersetzt von Otto Apelt (1924)
Was Seneca sagte über das Sterben und den Tod und unseren Umgang mit dem Sterben.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Auch das Sterben ist ja eine von den Aufgaben unseres Lebens. Genug also, wenn du auch sie glücklich lösest, sobald sie dir vorgelegt wird.“ Mark Aurel
- „Wir urteilen sicherlich nicht recht, so viel unser das Sterben für etwas Böses halten.“ Sokrates
- „Jedoch, es ist nun Zeit, dass wir gehen, ich, um zu sterben, und ihr, um zu leben. Wer aber von uns beiden zu dem besseren Geschäft hingehe, das ist allen verborgen außer nur Gott.“ Sokrates
- „Du stirbst doch nicht so oft, als du den Tod dir wünschtest.“ Publilius Syrus
- „Alles verändert sich nur, nichts stirbt. Herüber, hinüber irrt der belebende Hauch, und in andre beliebige Glieder ziehet er ein und geht aus Tieren in menschliche Leiber und in Getier von uns und besteht so ewige Zeiten.“ Ovid
- „Es ist auch deswegen in Ordnung, daß der Mensch endlich stirbt, er soll sich schon deswegen gern darein fügen, weil sich mit der Zeit gar zu viel Sach um ihn ansammelt. Man erfährt das beim Umzug. Nicht nur Bücher, – Briefe, Blätter, Blättchen, Zeitungsnummern, Büchsen, Schachteln, Salben, Pulver, tausend Geräte. … Mach, geh fort, nimm Abschied auf einmal von all dem Quark!“ Friedrich Theodor von Vischer
- „Selig preise nur den, der das Leben wonnenreich geschlossen hat.“ Aischylos
- „Ich werde mit Mut zu sterben wissen; das ist leichter, als zu leben.“ Georg Büchner
- Man sagt, sterben sei schwer, und doch kann es ein jeder. Jakob Bosshart
- „Wie schön ist es doch zu sterben, wie man gelebt hat!“ Victor Hugo