
Johann Peter Eckermann (1792 – 1854), deutscher Schriftsteller, Dichter, Lyriker, Vertrauter und literarischer Sekretär Goethes
Quelle: Gespräch mit Goethe aus ´Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens´ 1. Dezember 1831
Was Eckermann sagte zu Goethe über die Literatur.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Die Novelle ist das Sublimat des Dramas.“ Peter Hille
- „Jedes Buch hat zwei Wirkungen, die mittelbare und die unmittelbare. Die meisten Leser spüren nur die mittelbare. Darum bleiben auch so viele Bücher Druckerschwärze auf Papier.“ Christian Morgenstern
- „Entweder du liest eine Frau, oder du umarmst ein Buch, beides zugleich geht nicht. Jetzt aber ist Junggesellenzeit – umarmen wir ein Buch.“ Kurt Tucholsky
- „In unserer Literatur-, Kunst- und Kulturgeschichte spielt der deutsche Geburtsadel als produktive Kraft eine inferiore Rolle… So haben wir aus der Not eine Tugend gemacht, und unsere spießbürgerlichen Schriftsteller-Genies von Goethe und Schiller bis auf Scheffel und Gottschall mit Adelsdiplomen ausgestattet. Auf diese Weise hat unsere Literatur nachträglich ein so famoses aristokratisches Ansehen bekommen, wie keine zweite in Europa.“ Michael Georg Conrad
- „Wer die Literatur liebt, liebt weder Geld, noch Bilder, noch Krimskrams, noch den Rest.“ Jules Renard
- „Die Literatur ist, im Ganzen und Großen, das treue Spiegelbild des Geisteslebens der Gesellschaft, in welcher und für welche sie geschrieben wird.“ Germaine de Staël
- „Zu plötzliches Auftreten in der Literatur wird nicht geschätzt. Der strahlendste Ruhm braucht sein Morgengrauen.“ Antoine de Rivarol
- „Bücher sind immer langweilig. Aber die Menschen sind noch langweiliger – und dabei viel anspruchsvoller.“ Anatole France
- „Ein breiter Riss zieht sich hin zwischen Literatur und Volk. Der Film hat die Sehnsucht nach Bewegung und Geschehnissen wieder erweckt, die „psychologisierende“ Epoche beendet und die ungezählten „stillen Bücher“ auf ewig still gemacht.“ Carl von Ossietzky
- „Die Literatur vergeht, sie gebiert keine Worte, die nicht vergehen. Auch die Berühmtesten haben ihre Grenze, wo ihre Wirkung einmal zerfällt.“ Theodor Haecker