
Hans Christian Andersen (1805 – 1875), dänischer Märchendichter, als Künstler nannte er sich zeitlebens nur H. C. Andersen, ist der bekannteste Dichter und Schriftsteller Dänemarks.
Quelle: Bilderbuch ohne Bilder, 1840
Was Andersen sagte über Poesie.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Man mag es drehen, behandeln und benennen wie man will, es kommt doch schließlich auch in der Kunst und Poesie auf den Glauben oder Unglauben hinaus. Glauben bedeutet auf diesem Gebiete die Überzeugung von einem ewig gegenwärtigen und werkkräftigen Geiste des Schönen; Unglauben die Meinung, jener Geist marschiere getrennt von der jeweiligen Gegenwart, um in der Entfernung von mindestens einem Menschenalter zu biwakieren.“ Carl Spitteler
- „Wahre Poesie beginnt, wie die echte Barmherzigkeit, im eigenen Hause.“ Charles Kingsley
- „Poesie, im weitesten Sinne genommen, als die Fähigkeit das Schöne zu ersinnen und es sichtbar oder hörbar darzustellen, ist eine allgemeine Gabe des Himmels, und selbst sogenannte Barbaren und Wilde haben nach ihrem Maße Anteil daran.“ August Wilhelm von Schlegel
- „Die Philosophie sucht den geraden, die Poesie den Umweg.“ Paul Kunad
- „Die Poesie verklärt und bestraft. Sie verklärt, indem sie die Gestalt und die Züge ihrer Zeit, im Fenster des Ideals geläutert, der Nachwelt überliefert; sie bestraft, indem sie der Wirklichkeit das Ideal als einen Medusenschild entgegenhält.“ Johannes Scherr
- „Die Worte Herz, Seele und Gott sind für die Sprache der Poesie wesentliche Bestandteile geworden.“ Sully Prudhomme
- „Die wahre, reine Poesie hat als solche seinen Zweck; sie will nicht erziehen, sondern einfach die Welt in idealem Licht zeigen.“ Friedrich Theodor von Vischer
- „Alles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafür, das Schicksal führt das große Schauspiel auf.“ Achim von Arnim
- „Eine Definition der Poesie kann nur bestimmen, was sie sein soll, nicht was sie in der Wirklichkeit war und ist; sonst würde sie am kürzesten so lauten: Poesie ist, was man zu irgendeiner Zeit, an irgendeinem Orte so genannt hat.“ Friedrich von Schlegel
- „Was ist alle gemachte Poesie in einer großen Stadt gegen die Schönheit eines Kornfeldes!“ Peter Rosegger