
Johannes Scherr (1817 – 1886), Schweizer Schriftsteller und Autor, Hochschullehrer, Literaturhistoriker, Kulturwissenschaftler sowie Politiker als Landtagsabgeordneter in Württemberg, 1849 Flucht in die Schweiz
Quelle: Geschichte der deutschen Frauenwelt, 1860
Was Scherr sagte über die Poesie.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Eine Definition der Poesie kann nur bestimmen, was sie sein soll, nicht was sie in der Wirklichkeit war und ist; sonst würde sie am kürzesten so lauten: Poesie ist, was man zu irgendeiner Zeit, an irgendeinem Orte so genannt hat.“ Friedrich von Schlegel
- „Die Philosophie sucht den geraden, die Poesie den Umweg.“ Paul Kunad
- „Die Worte Herz, Seele und Gott sind für die Sprache der Poesie wesentliche Bestandteile geworden.“ Sully Prudhomme
- „Die wahre, reine Poesie hat als solche seinen Zweck; sie will nicht erziehen, sondern einfach die Welt in idealem Licht zeigen.“ Friedrich Theodor von Vischer
- „Wahre Poesie beginnt, wie die echte Barmherzigkeit, im eigenen Hause.“ Charles Kingsley
- „Nichts ist schlimmer in der Poesie als die Mittelmäßigkeit; Schlimmeres kann es gar nicht geben.“ Hans Christian Andersen
- „Man mag es drehen, behandeln und benennen wie man will, es kommt doch schließlich auch in der Kunst und Poesie auf den Glauben oder Unglauben hinaus. Glauben bedeutet auf diesem Gebiete die Überzeugung von einem ewig gegenwärtigen und werkkräftigen Geiste des Schönen; Unglauben die Meinung, jener Geist marschiere getrennt von der jeweiligen Gegenwart, um in der Entfernung von mindestens einem Menschenalter zu biwakieren.“ Carl Spitteler
- „Alles geschieht in der Welt der Poesie wegen, die Geschichte ist der allgemeinste Ausdruck dafür, das Schicksal führt das große Schauspiel auf.“ Achim von Arnim
- „Was ist alle gemachte Poesie in einer großen Stadt gegen die Schönheit eines Kornfeldes!“ Peter Rosegger