
Fanny zu Reventlow (1871 – 1918), Fanny Liane Wilhelmine Sophie Auguste Adrienne Gräfin zu Reventlow, deutsche Schriftstellerin, Übersetzerin und Malerin, bekannt auch unter dem Namen Franziska Gräfin zu Reventlow
Quelle: Tagebücher, 5. Mai [1897]. In: Gesammelte Werke, München: Langen, 1925. Tagebücher 1886-1910, Neuausgabe Igel-Verlag Hamburg 2010 (2. Auflage), S. 54 Google Books
Was Reventlow sagte über ihre gelebte Einsamkeit.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Es ist besser, sich mit dem Selbstbewusstsein der Einsamkeit abzufinden, die niemandem weh tut, als mit den Leiden, die durch Konflikte entstehen.“ Frida Kahlo
- „Es ist ungeheuer wertvoll und wunderbar, wenn ich allein bin – die kleinen Dinge des Lebens, das Leben des Lebens.“ Katherine Mansfield
- „In der Einsamkeit frisst sich der Einsame selbst auf, in der Vielsamkeit fressen ihn die Vielen. Nun wähle.“ Friedrich Nietzsche
- „Einsamkeit ist ein köstlicher Balsam auf die wunde Haut der Seele; aber im Übermaß aufgetragen reizt er vielleicht mehr als er lindert.“ Emil Gött
- „Ewig müssen wir Menschen einsam bleiben, einsam wie Hügel und Berge, die nur in der Tiefe ihrer Gesteinswurzeln, wo sie noch nicht Hügel und Berge sind, übereinstimmen.“ Hermann Stehr
- „Die Einsamkeit ist wie der Duft einer Giftpflanze, süß, aber betäubend und mit der Zeit geradezu verderblich, selbst für die stärksten Konstitutionen.“ Friedrich Spielhagen
- „Einsamkeit ertragen können ist eine hohe Lebenskunst! Sie ist der wonnevollste Genuss, ja der Luxus des Denkers! Eine Qual ist sie für den mäßigen Kopf.“ Karl Gutzkow
- „Freilich gibt es einsame Menschen, die glücklich und friedlich sind und den Strom des Lebens nicht entbehren. Sie wohnen nicht nur in Klöstern und auf einsamen Höfen, sie stehen oft mitten in der Welt und sind doch wie einsame Waldseen, in die keine Welle der Zeit fließt. Sie verarmen und versiegen nur dann nicht, wenn aus dem tiefsten Grunde ihres Seins der klare, unerschöpfliche Bronnen der Liebe Gottes und der Menschen quillt. Dieser Urquell füllt immer wieder aus, was am heißen Licht des Tages verdunstet. Wer die Quelle nicht hat, ist in der Einsamkeit verloren, sein Leben wird zum Sumpf; denn Luft und Erde sind stärker als das tiefste Wasser.“ Paul Keller
- „Man braucht Einsamkeit, um sich seinem Herzen hingeben, um lieben zu können, aber man muss in der Gesellschaft zu Hause sein, wenn man Erfolg haben will.“ Henri Stendhal
- „Die Seele des Einsamen ist ein Irrgarten.“ Ernst Hohenemser