
Ernst Hohenemser (1870 – 1940), deutscher Aphoristiker
Quelle: Aphorismen, 1918
Was Hohenemser sagte über die Ironie.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Gewiss darf nicht nur, sondern muss sogar Ironie bissig sein. Es ist aber ein Unterschied, ob eine giftige Kröte aus dem Sumpf heraufquakt (Froschperspektive), oder die Kralle des Adlers aus der Höhe herniederfährt (Vogelperspektive).“ Ernst Woldemar Sacks
- „Zu einer ironischen Bemerkung gehören immer zwei: einer, der sie macht, und einer, der sie versteht.“ Otto Weiß
- „Die Ironie ist die Gebärde des am Leben Leidenden. Sie ist die Rache des von der Welt Zersetzten, der sie dafür wieder zersetzt.“ Paul Richard Luck
- „Aber durchaus bedient er (Rabener) sich der direkten Ironie zu viel, dass er nämlich das Tadelnswürdige lobt und das Lobenswürdige tadelt, welches rednerische Mittel nur höchst selten angewendet werden sollte: denn auf die Dauer fällt es einsichtigen Menschen verdrießlich, die schwachen macht es irre und behagt freilich der großen Mittelklasse, welche, ohne besondern Geistesaufwand, sich klüger dünken kann als andere.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Ironie ist der Weg und Übung zur Laune.“ Jean Paul
- „Ironie ist das Körnchen Salz, durch welches das Aufgetischte erst genießbar wird.“ Thomas Mann
- „In unserer Zeit wird viel von Ironie und Humor geredet, besonders von Leuten, die nie vermocht haben, sie praktisch auszuüben.“ Søren Kierkegaard
- „Der Ironiker ist ein Mann, der die Dummheit der Welt mit Lieblichkeit zu bekämpfen sucht.“ Victor Auburtin
- „Der Ironiker ist meist nur ein beleidigter Pathetiker.“ Christian Morgenstern
- „Ironie kann Tochter der Weisheit – oder der Dummheit sein. Mancher Hohlkopf wendet Ironie an, weil er bemerkt hat, dass unbeholfene Menschen sich durch sie leicht verblüffen lassen.“ Otto von Leixner