
Otto von Leixner (1847 – 1907), eigentlich Otto Leixner von Grünberg, österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Novellist, Dichter, Journalist und Historiker
Quelle: Aus meinem Zettelkasten. Sprüche aus dem Leben für das Leben, 1896
Was Leixner sagte über die Ironie.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Aber durchaus bedient er (Rabener) sich der direkten Ironie zu viel, dass er nämlich das Tadelnswürdige lobt und das Lobenswürdige tadelt, welches rednerische Mittel nur höchst selten angewendet werden sollte: denn auf die Dauer fällt es einsichtigen Menschen verdrießlich, die schwachen macht es irre und behagt freilich der großen Mittelklasse, welche, ohne besondern Geistesaufwand, sich klüger dünken kann als andere.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Wahre Ironie ist eine Maske, worunter ein Liebender weint, sie ist das Salz in der Liebesträne.“ Otto von Loeben
- „Zu einer ironischen Bemerkung gehören immer zwei: einer, der sie macht, und einer, der sie versteht.“ Otto Weiß
- „Der Ironiker ist ein Mann, der die Dummheit der Welt mit Lieblichkeit zu bekämpfen sucht.“ Victor Auburtin
- „Ironie ist der Weg und Übung zur Laune.“ Jean Paul
- „Der Ironiker ist meist nur ein beleidigter Pathetiker.“ Christian Morgenstern
- „In unserer Zeit wird viel von Ironie und Humor geredet, besonders von Leuten, die nie vermocht haben, sie praktisch auszuüben.“ Søren Kierkegaard
- „Die Ironie kann man definieren als eine Verstellungskunst in Worten und Handlungen.“ Theophrastos von Eresos
- „Ironie ist das Körnchen Salz, durch welches das Aufgetischte erst genießbar wird.“ Thomas Mann
- „Der Ironiker bedient sich der Lüge als einer Kunstform.“ Ernst Hohenemser