
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) deutscher Dichter, Kritiker und Naturforscher. Er gilt als einer der wichtigsten und bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger Dichtung.
Quelle: Autobiographisches. Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit, 2. Teil, 7. Buch
Was Goethe sagt über die Ironie und Ironisches.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Der Ironiker ist meist nur ein beleidigter Pathetiker.“ Christian Morgenstern
- „Ironie kann Tochter der Weisheit – oder der Dummheit sein. Mancher Hohlkopf wendet Ironie an, weil er bemerkt hat, dass unbeholfene Menschen sich durch sie leicht verblüffen lassen.“ Otto von Leixner
- „Ironie ist der Weg und Übung zur Laune.“ Jean Paul
- „Zu einer ironischen Bemerkung gehören immer zwei: einer, der sie macht, und einer, der sie versteht.“ Otto Weiß
- „Die Ironie kann man definieren als eine Verstellungskunst in Worten und Handlungen.“ Theophrastos von Eresos
- „Gewiss darf nicht nur, sondern muss sogar Ironie bissig sein. Es ist aber ein Unterschied, ob eine giftige Kröte aus dem Sumpf heraufquakt (Froschperspektive), oder die Kralle des Adlers aus der Höhe herniederfährt (Vogelperspektive).“ Ernst Woldemar Sacks
- „Die Ironie ist die Gebärde des am Leben Leidenden. Sie ist die Rache des von der Welt Zersetzten, der sie dafür wieder zersetzt.“ Paul Richard Luck
- „Wahre Ironie ist eine Maske, worunter ein Liebender weint, sie ist das Salz in der Liebesträne.“ Otto von Loeben
- „Die schönste Art der Ironie ist, eine Sache die gar nicht verteidigt werden kann, zu verteidigen mit Gründen, die voll satirischer Bitterkeit sind, häufig Stellen zu zitieren und zu erklären.“ Georg Christoph Lichtenberg
- „Der Ironiker ist ein Mann, der die Dummheit der Welt mit Lieblichkeit zu bekämpfen sucht.“ Victor Auburtin