
Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern (1871 – 1914) deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer. Besondere Bekanntheit erreichte seine komische Lyrik, die jedoch nur einen Teil seines Werkes ausmacht.
Quelle: Stufen; Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1907
Was Morgenstern sagte über Ironisches.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Die Ironie ist die Gebärde des am Leben Leidenden. Sie ist die Rache des von der Welt Zersetzten, der sie dafür wieder zersetzt.“ Paul Richard Luck
- „Zu einer ironischen Bemerkung gehören immer zwei: einer, der sie macht, und einer, der sie versteht.“ Otto Weiß
- „Aber durchaus bedient er (Rabener) sich der direkten Ironie zu viel, dass er nämlich das Tadelnswürdige lobt und das Lobenswürdige tadelt, welches rednerische Mittel nur höchst selten angewendet werden sollte: denn auf die Dauer fällt es einsichtigen Menschen verdrießlich, die schwachen macht es irre und behagt freilich der großen Mittelklasse, welche, ohne besondern Geistesaufwand, sich klüger dünken kann als andere.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Gewiss darf nicht nur, sondern muss sogar Ironie bissig sein. Es ist aber ein Unterschied, ob eine giftige Kröte aus dem Sumpf heraufquakt (Froschperspektive), oder die Kralle des Adlers aus der Höhe herniederfährt (Vogelperspektive).“ Ernst Woldemar Sacks
- „Die Ironie kann man definieren als eine Verstellungskunst in Worten und Handlungen.“ Theophrastos von Eresos
- „Ironie ist der Weg und Übung zur Laune.“ Jean Paul
- „Der Ironiker ist ein Mann, der die Dummheit der Welt mit Lieblichkeit zu bekämpfen sucht.“ Victor Auburtin
- „Die schönste Art der Ironie ist, eine Sache die gar nicht verteidigt werden kann, zu verteidigen mit Gründen, die voll satirischer Bitterkeit sind, häufig Stellen zu zitieren und zu erklären.“ Georg Christoph Lichtenberg
- „Wahre Ironie ist eine Maske, worunter ein Liebender weint, sie ist das Salz in der Liebesträne.“ Otto von Loeben
- „Süße Ironie! Du allein bist rein, keusch und wahr, du verleihst Anmut der Schönheit und Reiz der Liebe; du flößest Barmherzigkeit durch Duldung ein; du entfernst das menschenmörderische Vorurteil; du lehrst Züchtigkeit das Weib, Kühnheit den Krieger, Klugheit den Staatsmann. Du besänftigst durch dein Lächeln Streit und Bürgerkrieg; du stiftest Frieden unter den Brüdern und heilst den Fanatiker und Sektierer. Du bist die Herrin der Wahrheit du dienst dem Genie als Vorsehung und auch der Tugend, o, eine Göttin bist du!“ Pierre-Joseph Proudhon