
Paul Richard Luck (1880 – 1940), deutscher Schriftsteller, erstmalig erwähnt 1909.
Quelle: Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919
Was Luck sagte über die Ironie und Ironisches.
Paul Richard Luck Ironie Zitat – Sprüche Ironie – Lebensweisheiten – weise Worte – Zitate berühmter Personen – kurze Zitate zum Teilen
Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Ironie ist der Weg und Übung zur Laune.“ Jean Paul
- „Zu einer ironischen Bemerkung gehören immer zwei: einer, der sie macht, und einer, der sie versteht.“ Otto Weiß
- „Gewiss darf nicht nur, sondern muss sogar Ironie bissig sein. Es ist aber ein Unterschied, ob eine giftige Kröte aus dem Sumpf heraufquakt (Froschperspektive), oder die Kralle des Adlers aus der Höhe herniederfährt (Vogelperspektive).“ Ernst Woldemar Sacks
- „Aber durchaus bedient er (Rabener) sich der direkten Ironie zu viel, dass er nämlich das Tadelnswürdige lobt und das Lobenswürdige tadelt, welches rednerische Mittel nur höchst selten angewendet werden sollte: denn auf die Dauer fällt es einsichtigen Menschen verdrießlich, die schwachen macht es irre und behagt freilich der großen Mittelklasse, welche, ohne besondern Geistesaufwand, sich klüger dünken kann als andere.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Die schönste Art der Ironie ist, eine Sache die gar nicht verteidigt werden kann, zu verteidigen mit Gründen, die voll satirischer Bitterkeit sind, häufig Stellen zu zitieren und zu erklären.“ Georg Christoph Lichtenberg
- „Der Ironiker ist meist nur ein beleidigter Pathetiker.“ Christian Morgenstern
- „Die Ironie kann man definieren als eine Verstellungskunst in Worten und Handlungen.“ Theophrastos von Eresos
- „Wahre Ironie ist eine Maske, worunter ein Liebender weint, sie ist das Salz in der Liebesträne.“ Otto von Loeben
- „Der Ironiker ist ein Mann, der die Dummheit der Welt mit Lieblichkeit zu bekämpfen sucht.“ Victor Auburtin
- „Süße Ironie! Du allein bist rein, keusch und wahr, du verleihst Anmut der Schönheit und Reiz der Liebe; du flößest Barmherzigkeit durch Duldung ein; du entfernst das menschenmörderische Vorurteil; du lehrst Züchtigkeit das Weib, Kühnheit den Krieger, Klugheit den Staatsmann. Du besänftigst durch dein Lächeln Streit und Bürgerkrieg; du stiftest Frieden unter den Brüdern und heilst den Fanatiker und Sektierer. Du bist die Herrin der Wahrheit du dienst dem Genie als Vorsehung und auch der Tugend, o, eine Göttin bist du!“ Pierre-Joseph Proudhon