
Paul Thomas Mann (1875 – 1955), deutscher Schriftsteller, einer der bedeutendsten Erzähler des 20. Jahrhunderts, 1929 Nobelpreisträger für Literatur
Quelle: Lotte in Weimar (1939), Drittes Kapitel, Ironie
Was Mann sagte über die Ironie.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Ironie ist der Weg und Übung zur Laune.“ Jean Paul
- „Die Ironie ist die Gebärde des am Leben Leidenden. Sie ist die Rache des von der Welt Zersetzten, der sie dafür wieder zersetzt.“ Paul Richard Luck
- „Ironie ist die letzte Phase der Enttäuschung.“ Anatole France
- „In unserer Zeit wird viel von Ironie und Humor geredet, besonders von Leuten, die nie vermocht haben, sie praktisch auszuüben.“ Søren Kierkegaard
- „Zu einer ironischen Bemerkung gehören immer zwei: einer, der sie macht, und einer, der sie versteht.“ Otto Weiß
- „Die Ironie kann man definieren als eine Verstellungskunst in Worten und Handlungen.“ Theophrastos von Eresos
- „Wahre Ironie ist eine Maske, worunter ein Liebender weint, sie ist das Salz in der Liebesträne.“ Otto von Loeben
- „Der Ironiker bedient sich der Lüge als einer Kunstform.“ Ernst Hohenemser
- „Aber durchaus bedient er (Rabener) sich der direkten Ironie zu viel, dass er nämlich das Tadelnswürdige lobt und das Lobenswürdige tadelt, welches rednerische Mittel nur höchst selten angewendet werden sollte: denn auf die Dauer fällt es einsichtigen Menschen verdrießlich, die schwachen macht es irre und behagt freilich der großen Mittelklasse, welche, ohne besondern Geistesaufwand, sich klüger dünken kann als andere.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Sentimentale Ironie ist ein Hund, der den Mond anbellt, dieweil er auf Gräber pisst.“ Karl Kraus