
Ludwig Tieck (1773 – 1853), deutscher Dichter, Schriftsteller, Dramatiker, Kritiker, Herausgeber, Übersetzer der Romantik und Theoretiker der Romantik
Quelle: Der gestiefelte Kater; Ein Kindermärchen in drei Akten, mit Zwischenspielen, einem Prologe und Epiloge, 1797. 2. Akt, 4. Szene, König
Was Tieck sagte über den Tod.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Der Tod ist kein Ereignis des Lebens. Den Tod erlebt man nicht.“ Ludwig Wittgenstein
- „Von den Toten rede nichts Böses; die andern haben schon alles erzählt.“ Jacob Lorenz
- „Keiner nimmt das Amulett eines Toten und sagt: Schenke mir Leben und Gesundheit.“ Afrikanische Sprichwörter
- „Je länger einer tot ist, desto ferner stehen ihm die lebend Hinterbliebenen.“ Lü Buwei
- „Ist der Tod nicht eine herrliche Flucht vor allen Verfolgern, menschlichen und Schicksalsmächten? Mit einem wahren »salto mortale« bist du in einem andern Lande, und ohnmächtig stehen sie an deiner Leiche.“ August Pauly
- „So ist also der Tod für uns ein Nichts. Solange wir da sind, ist er nicht da, und wenn er da ist, sind wir nicht mehr da. Folglich betrifft er weder die Lebendigen noch die Gestorbenen.“ Epikur
- „Eine Seele schwebt im Tode, wie ein Schiff auf hoher See. Weit und breit kein Ufer mehr und über ihr nichts als der Himmel. Ob aber dann der Himmel ein reiner Azur ist, ob von dunklen Wolken umzogen, von zuckenden Blitzen erleuchtet, oder von morgenrötlichen Strahlen bekränzt, – das gibt im Tode die letzte entscheidendste Lebensfrage.“ Julie Eyth
- Laß ruhn, laß ruhn die Todten, Du weckst sie mit Klagen nicht auf. Adelbert von Chamisso
- „O, wie grausam ist der Tod, dass er das, was wir auf Erden nicht wiedersehen sollen, vor unseren Augen erst noch so furchtbar entstellt, dass wir mit unwillkürlichem Grauen und Entsetzen in Züge blicken müssen, in denen wir gewohnt waren, die traute Sprache der Liebe, eines uns innig verwandten Geistes zu lesen!“ E. Marlitt
- „Der Tod […] ist das Pünktchen der letzten Phrase unseres Lebens; der Deckel auf den Topf, in dem es so oft kochte und brauste.“ Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau