
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) deutscher Dichter, Kritiker und Naturforscher. Er gilt als einer der wichtigsten und bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger Dichtung.
Quelle: Die Wahlverwandtschaften, 1809. 2. Teil, 4. Kap., Aus Ottiliens Tagebuche
Was Goethe sagt über das Leidenschaft.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Wenn die Menschen ohne Leidenschaft wären, würde freilich viel Böses verschwinden, aber auch sehr viel von dem, was jetzt sehr gut aussieht.“ Johann Gottfried Seume
- „Oft erzeugen Leidenschaften andere, die ihnen entgegengesetzt sind: Geiz Verschwendung, Verschwendung Geiz. Oft ist man hartnäckig aus Schwäche und verwegen aus Angst.“ François de La Rochefoucauld
- „Die Liebe hört nie auf. Sie hat keinen Anfang und kein Ende, sowohl in räumlicher als auch in zeitlicher Beziehung; also kann es außer ihr nichts anderes geben. Sie erfüllt das Sonnenstäubchen und den Weltenraum, die kurze Sekunde des irdischen Zeitmaßes und auch die ganze Ewigkeit. Sie lässt sich nicht einteilen in Eltern-, Kindes-, Gatten-, Freundes- und allgemeine Menschenliebe. Wer sie so zerstückeln zu können, meint, dem ist sie unbekannt. Unser Erkennen und unser Weissagen ist solches Stückwerk, vor der Liebe aber, die das Vollkommene ist, hört jedes Stückwerk auf.“ Karl May
- „Die Leidenschaft macht die besten Beobachtungen und die elendesten Schlüsse.“ Jean Paul
- „Man sollte sich nicht vor seinen Leidenschaften fürchten.“ Clara Viebig
- „Man heilt Leidenschaften nicht durch Verstand, sondern nur durch andere Leidenschaften.“ Ludwig Börne
- „Alle die Leidenschaften sind nur verschiedene Grade.“ Alexander Pope
- „Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.“ Kurt Tucholsky
- „Ich habe den Wahnsinn der Leidenschaften immer der Weisheit der Gleichgültigkeit vorgezogen.“ Anatole France
- „Nichts ist so spannend wie die Leidenschaft, weil in ihr alles überraschend geschieht und der Handelnde zugleich Opfer ist; nichts so fad wie die gepflegte Liebe, wo wie bei irgendeinem nüchternen Geschäft alles voller Berechnung steckt.“ Henri Stendhal