
Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) deutscher evangelischer Theologe und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
Quelle: Brief an Eberhard Bethge vom 30. April 1944, DBW 8, S. 402 f.
Was Dietrich Bonhoeffer sagt über Religion.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Die Religiösen sprechen von Gott, wenn menschliche Erkenntnis (manchmal schon aus Denkfaulheit) zu Ende ist oder wenn menschliche Kräfte versagen – es ist eigentlich immer der deus ex machina, den sie aufmarschieren lassen, entweder zur Scheinlösung unlösbarer Probleme oder als Kraft bei menschlichem Versagen, immer also in Ausnutzung menschlicher Schwäche bzw. an den menschlichen Grenzen.“ Dietrich Bonhoeffer
- „Jede Religion ist falsch, die in ihrem Glauben nicht einen Gott als Grund aller Dinge verehrt.“ Blaise Pascal
- „Mitten in der Endlichkeit eins werden mit dem Unendlichen und ewig sein in jedem Augenblick, das ist die Unsterblichkeit der Religion.“ Friedrich Schleiermacher
- „Wo die meiste sogenannte positive Religion war, war immer die wenigste Moralität.“ Johann Gottfried Seume
- „Die Religion, ohne Wissenschaft, ist irgendwo ein bloßer, demohngeachtet jedoch unerschütterlicher Glaube; die Wissenschaft hebt allen Glauben auf und verwandelt ihn in Schauen.“ Johann Gottlieb Fichte
- „Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben oder schon wieder verloren hat.“ Karl Marx
- „Der Mensch ist der Anfang der Religion, der Mensch der Mittelpunkt der Religion, der Mensch das Ende der Religion.“ Ludwig Feuerbach
- „Auch sind die sogenannten Religionsstreitigkeiten, welche die Welt so oft erschüttert und mit Blut bespritzt haben, nie etwas anderes, als Zänkereien um den Kirchenglauben gewesen.“ Immanuel Kant
- „Religion ist schließlich nicht, was den Menschen an Gott, sondern an das Leben knüpft.“ Emil Gött
- „Auf die Dauer kann der Vernunft und der Erfahrung nichts widerstehen, und der Widerspruch der Religion gegen beide ist allzu greifbar.“ Sigmund Freud