Bruno Wille (1860 – 1928), deutscher Theologe, Prediger, Journalist und belletristischer sowie populärphilosophischer Schriftsteller
Quelle: Die Abendburg. Chronika eines Goldsuchers in zwölf Abenteuern, 1909. Das letzte Abenteuer
Was Wille sagte über das Reisen.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Die Verbindung einer Reisegesellschaft ist eine Art von Ehe, und man findet sich bei ihr auch leider wie bei dieser, oft mehr aus Konvenienz als aus Harmonie zusammen, und die Folgen eines leichtsinnig eingegangenen Bundes sind hier und dorten gleich.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Wenn einer eine Reise tut, glaubt er davon erzählen zu dürfen!“ Richard von Schaukal
- „Reisen sind das beste Mittel zur Selbstbildung, weil sie anschaulicher lehren, als mündlicher oder schriftlicher Vortrag, und man zwischen seinen vier Wänden zwar den Menschen kennen lernen kann, aber nicht die Menschen.“ Karl Julius Weber
- „Was wunderst du dich, daß deine Reisen dir nichts nützen? Bist du es nicht selber, den du herumschleppst? Was dich forttrieb, sitzt dir unmittelbar auf dem Nacken.“ Sokrates
- „Das Grundgesetz jeder richtigen Reise ist: es muss was los sein – und du musst etwas ›vorhaben‹. Sonst ist die Reise keine Reise.“ Kurt Tucholsky
- „Es ist wunderlich zu sehen, wenn die Reisenden, besonders die Engländer, über das unaufhörliche Betrachten und Durchblättern der Karten, Kupferstiche und Panoramen vom Rhein die Landschaft selbst übersehen. Bei der Schnelligkeit der Dampfschiffe verliert man die Orte und Punkte aus dem Gesichte, ehe man aus dem Buch ersehen, wie sie heißen, wie es einem Engländer mit Bacharach erging, der, bis er den Namen des Orts im Buche gefunden, ihn schon hinter sich hatte und den nachliegenden Ort für Bacharach hielt. Es ist, als verstünden sie das Original, die Natur nicht, und müssten sich darum der Übersetzungen bedienen.“ Ludwig Börne
- „Das Reisen dient in jüngeren Jahren der Erziehung, in reiferen der Erfahrung.“ Francis Bacon
- „Was der Schlaf im engen Kreise der 24 Stunden ist, das ist das Reisen in dem weiten Kreise der 365 Tage.“ Theodor Fontane
- „Die wahren Eden liegen weitab von der Bahn unserer höchst vorsichtigen Reisenden.“ Edgar Allan Poe
- „Irgendwo gewesen zu sein macht manche glücklicher, als dort zu sein.“ Peter Sirius