Samuel Smiles (1812 – 1904), schottischer Schriftsteller, Arzt, Redakteur und Reformer
Quelle: Der Charakter (Character), 1871. Originaltext der Übersetzung
Was Smiles sagte über die Ehe.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „In der Ehe geht, wie auch sonst, Zufriedenheit über Reichtum.“ Molière
- „Viel Zänkereien in der Ehe kommen davon, dass man verlangt (fordert), der Gatte soll die Liebe erraten, die man auszusprechen zu stolz oder zu schamhaft ist.“ Jean Paul
- „Geheimnisse in der Ehe sind gefährlich und nichtig, ihre Scheide bedeckt immer einen Dolch, den die Zeit endlich zieht.“ Jean Paul
- „Je edlere Beweggründe zur Ehe führen, desto mehr werden die Anklagen gegen sie verstummen; desto höher werden Mann und Weib in der sittlichen Vervollkommnung gelangen; desto gesunder werden Söhne und Töchter sein. Dann aber wird das Heim wieder der feste Grund für den Aufbau des Staates und der Menschheit sein.“ Otto von Leixner
- Nur wer des Lebens Bedeutung und Ernst verkennt, das Leben hält für ein Schaukeln auf den Wellen der Lust ohne Ziel und Zweck, nur der verkennt der Ehe hohe Bedeutung, verhöhnt sie als veraltet, als eine morsche Schranke gegen wahre Kultur. Der ist dann aber auch kein Sohn der Ewigkeit, sondern ein Kind des Augenblicks; wie ein Irrlicht hüpft im Moor, so ist sein Wandel durchs Leben; wie ein Irrlicht versinkt im Moor, so sein Leben im Schlamme der Welt. Jeremias Gotthelf
- „Fast alle Ehen sind nur Konkubinate, Ehen an der linken Hand, oder vielmehr provisorische Versuche, und entfernte Annäherungen zu einer wirklichen Ehe, deren eigentliches Wesen, nicht nach den Paradoxen dieses oder jenes Systems, sondern nach allen geistlichen und weltlichen Rechten darin besteht, dass mehre Personen nur eine werden sollen.“ Friedrich von Schlegel
- „In der Ehe hatte sie eine Anwandlung vom Absterben des Wertgefühls.“ Hugo von Hofmannsthal
- „Die moderne Ehe hat sonderbare Begleiterscheinungen. Ist vor der Heirat Liebe vorhanden, so stirbt sie sicher in der Langeweile des ehelichen Beieinanders.“ Henri Stendhal
- „Erinnert euch stets, dass auch in der Ehe die Lust nur darin rechtmäßig ist, wenn die Begierde geteilt wird. Fürchtet nicht, meine Kinder, dass dieses Gesetz euch voneinander entfernt; es wird euch vielmehr beide aufmerksamer machen, einander zu gefallen und der Übersättigung vorzubeugen.“ Jean-Jacques Rousseau
- „Wenn die Ehe ein Stand der Aufopferung wird, wenn ihre Pflichten als ein schweres Gewicht auf uns liegen, o wie kann dann wahres Glück ihr Teil sein?“ Adolph Freiherr Knigge