
Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge (1752-1796) deutscher Schriftsteller und Aufklärer, führendes Mitglied des Illuminatenordens
Quelle: Über den Umgang mit Menschen, Erstdruck 1788, hier nach der 3. erweiterten Auflage von 1790. Zweiter Teil, 3. Kapitel, 4.
Was Knigge sagte über die Ehe.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Die Ehe bindet Mann und Weib mit Götterband und gilt, bewacht vom Rechte, mehr als Eidesschwur.“ Aischylos
- „Man hüte sich vor der Ehe. Braut und Bräutigam geloben einander Liebe für immer und ewig. Das ist freilich gar nicht so schwer, hat aber auch nicht viel zu bedeuten. Versprächen sie sich jedoch Liebe und Treue nicht für immer und ewig, sondern etwa bis Ostern oder bis zum ersten Mai künftigen Jahres, so hätten ihre Worte noch Sinn, denn das kann man möglicherweise halten.“ Søren Kierkegaard
- „Und zur Vergrößerung meines Kummers muss meine Frau mein elendes Leben teilen, während sie meine Fehler nicht geteilt hat.“ Francis Bacon
- „Die Zivilehe ist eine Zeremonie, in der das Gesetz nur das Herz des Gesetzbuches sprechen lässt.“ Edmond und Jules de Goncourt
- „Erinnert euch stets, dass auch in der Ehe die Lust nur darin rechtmäßig ist, wenn die Begierde geteilt wird. Fürchtet nicht, meine Kinder, dass dieses Gesetz euch voneinander entfernt; es wird euch vielmehr beide aufmerksamer machen, einander zu gefallen und der Übersättigung vorzubeugen.“ Jean-Jacques Rousseau
- „In der Ehe geht, wie auch sonst, Zufriedenheit über Reichtum.“ Molière
- „Die moderne Ehe hat sonderbare Begleiterscheinungen. Ist vor der Heirat Liebe vorhanden, so stirbt sie sicher in der Langeweile des ehelichen Beieinanders.“ Henri Stendhal
- Nur wer des Lebens Bedeutung und Ernst verkennt, das Leben hält für ein Schaukeln auf den Wellen der Lust ohne Ziel und Zweck, nur der verkennt der Ehe hohe Bedeutung, verhöhnt sie als veraltet, als eine morsche Schranke gegen wahre Kultur. Der ist dann aber auch kein Sohn der Ewigkeit, sondern ein Kind des Augenblicks; wie ein Irrlicht hüpft im Moor, so ist sein Wandel durchs Leben; wie ein Irrlicht versinkt im Moor, so sein Leben im Schlamme der Welt. Jeremias Gotthelf
- „Es ist kein lieblicher, freundlicher und holdseliger Verwandtnis, Gemeinschaft und Gesellschaft denn eine gute Ehe, wenn Eheleute denn eine gute Ehe, wenn Eheleute in Frieden und Einigkeit leben. Wiederum ist auch nichts Bittereres, Schmerzlicheres, denn wenn das Band zerrissen, voneinander getrennt und geschieden wird, nach welchem ist der Kinder Tod.“ Martin Luther
- „Die Ehe kann niemals eine Republik sein. Nur Selbstherrschertum auf der einen oder auf der anderen Seite. Kraft auf Seiten des Mannes oder auf Seiten des Weibes.“ Peter Hille