
Nikolaus Lenau (1802 – 1850), ab 1820 Nikolaus Franz Niembsch Edler von Strehlenau, österreichischer spätromantischer Schriftsteller und Lyriker
Quelle: Gedichte. Heidebilder. Aus: Himmelstrauer, entst. zwischen 1827 und 1831
Was Lenau sagte über die Trauer.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Im Buche des Lebens hat fast jedes Blatt einen Trauerrand.“ Paul Nikolaus Cossmann
- „Wir tragen Gräber in der Brust, die immer, immer offen stehn …“ A. de Nora
- „Überfluss des Leids um die Toten ist Wahnsinn; denn er verletzt die Lebenden, und die Toten erfahren nichts davon.“ Xenophon
- „Trauer ist zivilisierter Schmerz.“ Paul Kunad
- „Der rechte Spott kommt aus der leisen Trauer eines gütigen Herzens.“ Paul Keller
- „Dessen Herz durch Liebe lebt, wird den Toten nicht gesellt, mein ewges Dasein steht deshalb in dem Buch der Welt.“ Hafis
- „In meinen Tränen halt ich dich gefangen, als wie in einem Spiegel, der zu Perlen zerrann – doch jede Perle Spiegel noch. Im Spiegel meines Auges wohntest du. Der Spiegel brach. Doch jede seiner Perlen, als die er hintropft, – spiegelt noch dein Bild.“ Christian Morgenstern
- „Die Trauer eines Menschen lässt sich besser aus seinen Tränen erschließen als aus seinen Worten.“ Lü Buwei
- „Trauer ist die passive Stimmung, die Stimmung jemandes, der einsieht, daß er gegen das Geschick nicht ankämpfen kann und sich wohl oder übel zum Dulden bequemt. Es gibt aber Charaktere, die sich wehren, so lange es geht, nicht die Waffen in demütiger Ergebung strecken, sondern sie zerbrechen und dem Sieger trotzig vor die Füße werfen.“ Friedrich Spielhagen
- „Mit Tante Pine soll es zu Ende gehen. Ich möchte doch so nicht sterben. Nicht einer, der ihr auch nur eine halbe ehrliche Träne nachweint. Viele Tränen darf man nicht verlangen, sind auch nicht nötig, aber doch ein paar. Drei Leser, wenn man ein Buch geschrieben hat, und drei Tränen, wenn man stirbt.“ Theodor Fontane