
Kurt Tucholsky (1890-1935) war ein berühmter deutscher Journalist, Schriftsteller, Satiriker, Zeitkritiker und Gesellschaftskritiker während der Weimarer Republik. Er schrieb unter mehreren Pseudonymen.
Quelle: Werke 1907-1935. So verschieden ist es im menschlichen Leben! In: Die Weltbühne, 14.04.1931, Nr. 15 (Peter Panter), wieder in: Lerne lachen ohne zu weinen, 1931
Was Tucholsky sagte über Diskussionen mit der Kirche.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen. Sie hat ihnen auch die Bibel lange genug vorenthalten, solange als irgend möglich.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „In die Kirche ging ich morgens, um Komödie zu schauen, abends ins Theater, um mich an der Predigt zu erbauen.“ Karl Immermann
- „Die Kirche steht mit dem Wunder, eine gottlose Kultur fällt mir seiner Leugnug. Hier scheiden sich die Geister.“ Julius Langbehn
- „Wo Gott eine Kirche baut, da baut der Teufel eine Kapelle daneben.“ Martin Luther
- „Der Kirchenschlaf soll der erquickendste sein.“ Karl August Ernst von Ernsthausen
- „Die Kirche wird immer ein Bedürfnis bleiben: man geht als Schuldner hinein und kommt als Gläubiger heraus.“ Emanuel Wertheimer
- „Die Worte der Kirche gleichen der Quelle, die, ewig wie neu und rein, über Goldsand fließt.“ Arthur Maria Freiherr von Lüttwitz
- „Dank der Munkelei und Geheimtuerei der Kirche in allen erotischen Dingen: sie hat bewirkt, bis in unsere Zeiten hinein, dass die Liebesgeschichte das einzige wirkliche Interesse wurde, das allen Kreisen gemein ist, — in einer dem Altertum unbegreiflichen Übertreibung, der später einmal auch noch das Gelächter nachfolgen wird.“ Friedrich Nietzsche
- „Die Kirche ist innerhalb des Menschen, nicht außerhalb; jeder Mensch, in dem der Herr gegenwärtig ist, ist eine Kirche.“ Emanuel Swedenborg
- „Wie mancher ging aus, die Kirche zu schmähen, zu befinden, und änderte plötzlich seinen Sinn und kniete nieder und betete an.“ Heinrich Heine