
Heinrich Heine (1797 – 1856), Christian Johann Heinrich Heine (Harry Heine), deutscher Schriftsteller, Dichter, Romancier und Journalist des 19. Jahrhunderts
Quelle: Gedanken und Einfälle, in: Letzte Gedichte und Gedanken von Heinrich Heine, hg. von Adolf Strodtmann 1869. II. Religion und Philosophie
Was Heine sagte über die Kirchen.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Die Kirche wird immer ein Bedürfnis bleiben: man geht als Schuldner hinein und kommt als Gläubiger heraus.“ Emanuel Wertheimer
- „Dank der Munkelei und Geheimtuerei der Kirche in allen erotischen Dingen: sie hat bewirkt, bis in unsere Zeiten hinein, dass die Liebesgeschichte das einzige wirkliche Interesse wurde, das allen Kreisen gemein ist, — in einer dem Altertum unbegreiflichen Übertreibung, der später einmal auch noch das Gelächter nachfolgen wird.“ Friedrich Nietzsche
- „Die Worte der Kirche gleichen der Quelle, die, ewig wie neu und rein, über Goldsand fließt.“ Arthur Maria Freiherr von Lüttwitz
- „Die Kirche ist innerhalb des Menschen, nicht außerhalb; jeder Mensch, in dem der Herr gegenwärtig ist, ist eine Kirche.“ Emanuel Swedenborg
- „Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen. Sie hat ihnen auch die Bibel lange genug vorenthalten, solange als irgend möglich.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Das Land, wo die Kirchen schön und die Häuser verfallen sind, ist so gut verloren, als das, wo die Kirchen verfallen und die Häuser Schlösser werden.“ Georg Christoph Lichtenberg
- „In die Kirche ging ich morgens, um Komödie zu schauen, abends ins Theater, um mich an der Predigt zu erbauen.“ Karl Immermann
- „Die Kirche steht mit dem Wunder, eine gottlose Kultur fällt mir seiner Leugnug. Hier scheiden sich die Geister.“ Julius Langbehn
- „Wo Gott eine Kirche baut, da baut der Teufel eine Kapelle daneben.“ Martin Luther
- „Der Kirchenschlaf soll der erquickendste sein.“ Karl August Ernst von Ernsthausen