
Friedrich Nietzsche (1844-1900) geboren in Röcken, Lützen in der Nähe von Leipzig, gestorben in Weimar, war ein deutscher klassischer Philologe, Dichter und Philosoph und gehört zu den bis heute einflussreichsten Denkern.
Quelle: Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Herbst 1881
Friedrich Nietzsche Zitat Moral und Ethik.
Friedrich Nietzsche Zitate – Sprüche über Moral und Ethik – Nietzsche Lebensweisheiten – Nietzsche Zitate zum Nachdenken – inspirierende Zitate von Friedrich Nietzsche – kurze berühmte Zitate zum Teilen
Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Moralität ohne Sinn für Paradoxie ist gemein.“ Friedrich von Schlegel
- „Die Moral ist, wohlverstanden, das eigentliche Lebenselement des Menschen.“ Novalis
- „Es gibt keine materielle Macht, welche den sittlichen Mächten über den Kopf wachsen könnte, ohne den Untergang ihrer selbst vorzubereiten.“ August Pauly
- „Ich habe nur einen Maßstab für Moralität, und ich glaube, den strengsten: Ist die That, die ich begehe, von guten oder schlimmen Folgen für die Welt – wenn sie allgemein ist?“ Friedrich von Schiller
- „An Sittensprüchen hat der Arge sein Vergnügen, nicht um danach zu tun, doch um damit zu trügen.“ Friedrich Rückert
- „Der Mensch war moralisch-tot geboren oder erschaffen worden, so sagt man, und das heißt: Er war vollkommen. Da beschlich der Zweifel seinen Geist, und er ward ein lebendiges, tätiges Wesen.“ Friedrich Maximilian von Klinger
- „Die Moral ist dieselbe bei allen Menschen; also kommt sie von Gott. Der Kultus ist verschieden; also ist er Menschenwerk.“ Voltaire
- „Eben weil man sich selbst so oft nicht versteht und also andere noch viel weniger, sollten wir unendlich umsichtig im Beurteilen der Lebens- und Seelenäußerungen anderer sein und bei Abmessung der tausendfachen Wege des Gemüts nicht den, welchen wir geführt wurden, oder einschlugen, als Lineal für andere gebrauchen wollen.“ Otto von Loeben
- „Die Moral sagt: Du sollst! Die Religion: Und ich allein gebe dir die Kraft zu können, was du sollst, denn ich allein breche die Selbstsucht.“ Friedrich Theodor von Vischer
- „Vor der Gottheit gibt es keine Grenzfälle, weder auf dem Gebiete der Ethik, noch auf dem des Bewusstseins. Dass die Grenzlinien sich zu verwischen scheinen, liegt in der Schwäche unseres Blicks; – und öfter noch ist die Verwischtheit nur eine Forderung unserer Bequemlichkeit oder unserer Feigheit.“ Arthur Schnitzler