
Clara Viebig (1860 – 1952), deutsche Schriftstellerin, Erzählerin, Dramatikerin und Feuilletonistin des Naturalismus, war eine der meistgelesenen Autoren um 1900
Quelle: „Gesammelte Werke“, Band 5, 1922
Was Viebig sagte über die Einsamkeit.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Einsamkeit ist ein köstlicher Balsam auf die wunde Haut der Seele; aber im Übermaß aufgetragen reizt er vielleicht mehr als er lindert.“ Emil Gött
- „An einem Tage der Einsamkeit lassen sich gar manche nützliche Dinge aushecken.“ Joseph Victor von Scheffel
- „In der Einsamkeit frisst sich der Einsame selbst auf, in der Vielsamkeit fressen ihn die Vielen. Nun wähle.“ Friedrich Nietzsche
- „Es trocknen mir in der Einsamkeit die Säfte des Gemüts, es stocket der Gedanken Lauf; ich muss hinaus in mancherlei Gemeinschaft mit den anderen Geistern, nicht nur zu schauen, wieviel es Menschliches gibt, was lange ja wohl immer mir fremd bleibt, und was hingegen mein eigen werden kann, nein auch immer fester durch Geben und Empfangen das eigene Wesen zu bestimmen.“ Friedrich Schleiermacher
- „Eine gewisse Einsamkeit scheint dem Gedeihen der höheren Sinne notwendig zu sein, und daher muss ein zu ausgebreiteter Umgang der Menschen miteinander manchen heiligen Keim ersticken und die Götter, die den unruhigen Tumult zerstreuender Gesellschaften und die Verhandlungen kleinlicher Angelegenheiten fliehen, verscheuchen.“ Novalis
- „Die Einsamkeit ist wie der Duft einer Giftpflanze, süß, aber betäubend und mit der Zeit geradezu verderblich, selbst für die stärksten Konstitutionen.“ Friedrich Spielhagen
- „Ja, man mag tun, was man will, man ist doch im Grunde immer allein.“ Anatole France
- „Man braucht Einsamkeit, um sich seinem Herzen hingeben, um lieben zu können, aber man muss in der Gesellschaft zu Hause sein, wenn man Erfolg haben will.“ Henri Stendhal
- Einsamkeit ist der Charakter des Luchs. Theodor Fontane
- „Geh’ in die Einsamkeit; dort schützt Dich kein Mensch vor Dir selber.“ Jacob Lorenz