
Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern (1871 – 1914) geborgen in München, gestorben in Untermais, Tirol, Österreich-Ungarn) deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer. Besondere Bekanntheit erreichte seine komische Lyrik, die jedoch nur einen Teil seines Werkes ausmacht.
Quelle: Tagebücher; Entstanden 1910, Erstdruck 1911 in ‚Die neue Rundschau‘
Was Morgenstern sagte über den Abschied.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „So lass uns Abschied nehmen wie zwei Sterne durch jenes Übermaß von Nacht getrennt, das eine Nähe ist, die sich an Ferne erprobt und an dem Fernsten sich erkennt.“ Rainer Maria Rilke
- „Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub den wir atmen herüber, und auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied.“ Rainer Maria Rilke
- „Lass mein Aug den Abschied sagen, den mein Mund nicht nehmen kann! Schwer, wie schwer ist er zu tragen! Und ich bin doch sonst ein Mann.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Als ich Abschied nahm, als ich Abschied nahm, waren Kisten und Kasten so schwer. Als ich wiederkam, als ich wiederkam, war alles leer.“ Friedrich Rückert
- „Zum letztenmal betritt mein scheuer Fuß den Ort der Liebe, den ich hassen muss. Vor diesem Abschied wehret sich mein Herz und krümmt sich wimmernd im verwaisten Schmerz!“ Eduard Mörike
- „Wenn der Mensch nicht beizeiten von der Erde Abschied nimmt, so nimmt sie Abschied von ihm.“ Friedrich Hebbel
- „Wie der Abschiednehmende leichter geliebt wird! Weil die Flamme für den Sichentfernenden reiner brennt, genährt von dem flüchtigen Streifen Zeug, der vom Schiff oder Fenster des Zuges herüberwinkt. Entfernung dringt wie Farbstoff in den Verschwindenden und durchtränkt ihn mit sanfter Glut.“ Walter Benjamin
- „Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut!“ Arthur Schnitzler
- „Alles wird auf der Erde ohne Abschied auseinandergestürmt; aber der Mensch nimmt seinen von einem Menschen, wenn er kann, wenn kein Meer-Sturm, wenn kein Erdbeben die Seelen-Nächsten plötzlich zerwirft.“ Jean Paul
- „Abschied auf einige Stunden oder auf einige Jahre, das ist, däucht mich, fast einerlei.“ Friedrich Gottlieb Klopstock