
Anatole France (1844 – 1924), ursprünglich François Anatole Thibault, französischer Erzähler, Lyriker, Kritiker und Historiker, Nobelpreisträger für Literatur 1921
Quelle: Die Schuld des Professors Bonnard, Mitglied des Instituts (Le Crime de Sylvestre Bonnard, Membre de l’Institut), 1881
Was France sagte über die Leidenschaft.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Eine wachsende, zurückgedämmte Leidenschaft verrät sich, eine Neigung aber, die ihre Erfüllung gefunden hat, weiß sich zu verbergen.“ Voltaire
- „Die Liebe hört nie auf. Sie hat keinen Anfang und kein Ende, sowohl in räumlicher als auch in zeitlicher Beziehung; also kann es außer ihr nichts anderes geben. Sie erfüllt das Sonnenstäubchen und den Weltenraum, die kurze Sekunde des irdischen Zeitmaßes und auch die ganze Ewigkeit. Sie lässt sich nicht einteilen in Eltern-, Kindes-, Gatten-, Freundes- und allgemeine Menschenliebe. Wer sie so zerstückeln zu können, meint, dem ist sie unbekannt. Unser Erkennen und unser Weissagen ist solches Stückwerk, vor der Liebe aber, die das Vollkommene ist, hört jedes Stückwerk auf.“ Karl May
- „Man heilt Leidenschaften nicht durch Verstand, sondern nur durch andere Leidenschaften.“ Ludwig Börne
- „Unsre Leidenschaften sind wahre Phönixe. Wie der alte verbrennt, steigt der neue sogleich wieder aus der Asche hervor.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Man sollte sich nicht vor seinen Leidenschaften fürchten.“ Clara Viebig
- „Hienieden verschlingen tausend hitzige Leidenschaften die innere Empfindung und narren das Gewissen.“ Jean-Jacques Rousseau
- „Eben jene Leidenschaften, über deren Ursprung wir uns täuschen, tyrannisieren uns am heftigsten.“ Oscar Wilde
- „Alle die Leidenschaften sind nur verschiedene Grade.“ Alexander Pope
- „Das ist die List der Vernunft zu nennen, dass sie die Leidenschaften für sich wirken lässt, wobei das, durch was sie sich in Existenz setzt, einbüßt und Schaden leidet.“ Georg Wilhelm Friedrich Hegel
- „Nichts ist so spannend wie die Leidenschaft, weil in ihr alles überraschend geschieht und der Handelnde zugleich Opfer ist; nichts so fad wie die gepflegte Liebe, wo wie bei irgendeinem nüchternen Geschäft alles voller Berechnung steckt.“ Henri Stendhal