
Deutsches Sprichwort
Quelle: Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846
Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Zu Gott gelangt man nicht durch die Furcht, nicht durch das Gefühl der Abhängigkeit, nicht durch den Verstand, nicht durch Fürwahrhalten oder Glauben, sondern nur durch das Bestreben, besser zu werden, weil nur dieses auf das Gute hinauswill, das mit Gott eines und dasselbe ist.“ Paul de Lagarde
- „Gott erblicken wir nicht, aber überall erblicken wir Göttliches; zunächst und am eigentlichsten jedoch in der Mitte eines sinnvollen Menschen, in der Tiefe eines lebendigen Menschenwerks.“ Friedrich von Schlegel
- „Wer Gott sieht, stirbt.“ Fanny zu Reventlow
- „Dass wir einen Gott ahnen, ist nur ein unzulänglicher Beweis für sein Dasein. Ein stärkerer Beweis ist, dass wir fähig sind, an ihm zu zweifeln.“ Arthur Schnitzler
- „Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden.“ Albert Einstein
- „Sobald der Mensch ein wenig an Gott denkt, fühlt sein Herz eine gewisse beglückende Erregung, die Zeugnis gibt, dass Gott der Gott des menschlichen Herzens ist.“ Franz von Sales
- „Zuerst muss man erkennen, dass Gott existiert und für das Weltall sorgt und dass ihm keine Tat, keine Willensregung und kein Gedanke verborgen bleibt.“ Epiktet
- „Was für eine starke Natur muss Gott haben, dass er die Geister aller Welten ertragen kann, die von ihm zehren.“ Peter Hille
- „Ein Wunder ist es, dass ein solcher Gedanke – der Gedanke der Notwendigkeit eines Gottes – einem so wilden und bösen Tier wie der Mensch in den Kopf kommen konnte: So heilig, so rührend, so weise und so ehrenvoll für den Menschen ist dieser Gedanke.“ Dostojewski
- „Was Gott ist, wird in Ewigkeit kein Mensch ergründen, doch will er treu sich alle Zeit mit uns verbünden.“ Conrad Ferdinand Meyer