
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926), eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, österreichischer Erzähler, Dichter, Lyriker und Übersetzer; gilt als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne
Quelle: Briefe an einen jungen Dichter (Franz Xaver Kappus), 1903-1908. 12. August 1904
Was Rainer Maria Rilke sagte über unsere Daseinsberechtigung.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Die Welt ist das Dasein Gottes nicht in ruhiger Weise, sondern so, dass Gott sein Dasein darin stets verbessert, stets aufs neue eine geringere Form desselben durch eine bessere beschämt. Gott ist eigentlich eben diese wunderbare und heilige Unruhe.“ Friedrich Theodor von Vischer
- „In der Auszeichnung der Dinge, mit denen man sein Dasein umstellt, liegt das Maß für die Auszeichnung dieses Daseins selbst.“ Edmond und Jules de Goncourt
- „Der Alltag ist das elementare Dasein.“ Karl Immermann
- „Die Überzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit; denn wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir eine andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinem Geist nicht ferner auszuhalten vermag.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Des Daseins Kelch kredenzt bald süß, bald herb den Trank, der herbe heilt oft den, der von dem süßen trank.“ Anastasius Grün
- „Die beiden großen Mächte, die uns zwingen, unser Dasein auch unter widrigen Umständen fortzusetzen, sind die Hoffnung und die Neugierde.“ Egon Friedell
- „Wenn du dich auch noch so sehr erzürnst oder grämst, so bedenke, dass das Leben nur eine kleine Weile dauert und dass wir bald alle im Grabe sein werden.“ Mark Aurel
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