
Ludwig Börne (1786 – 1837), Carl Ludwig Börne, deutscher Journalist, eigentlich Juda Löb Baruch, Literatur- und Theaterkritiker
Quelle: Aphorismen und Miszellen, 1828/32. [135]
Was Börne sagte über den Verstand.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Der Verstand, wenn er da regiert, wo das Gemüht reagieren sollte, führt den Tod entgegen; denn ihm ist alles verdächtig, was er nicht beherrscht. Jede kleine Inkonsequenz scheint ihn ins Verderben zu führen. Er glaubt nicht an den Sieg des Lebens, an die ewige Heilkraft der Natur.“ Friedrich Ludwig Bührlen
- „Der gesunde Menschenverstand ist der größte Feind der Phantasie und doch ihr bester Berater.“ Marie von Ebner-Eschenbach
- „Wenn der Verstand seine Rechnung abgeschlossen hat, setzt Empfindung die großen Zahlen ein, die er übersehen hat.“ August Pauly
- „Das Hirn kennt keine Scham.“ Jules Renard
- „Der Verstand ist das einzige, was mancher verliert, ohne es besessen zu haben.“ Peter Sirius
- „Der gesunde Menschenverstand wäre geschätzter, wenn ihn nicht jeder zu besitzen glaubte.“ Emanuel Wertheimer
- „Nicht wer grimmig, sondern wer klug dareinschaut sieht furchtbar und gefährlich aus: – so gewiss des Menschen Gehirn eine furchtbarere Waffe ist, als die Klaue des Löwen.“ Arthur Schopenhauer
- „Der Verstand urteilt, gleich dem Auge über die Gegenstände nur nach seinem eignen Gesicht; was er entdeckt, muss ihm deshalb Freude machen, und was ihm entgeht, kann ihn nicht betrüben, weil es ihm unbekannt bleibt.“ John Locke
- „Wenn man älter wird, nimmt der Verstand ab und man bleibt allein übrig. Wenn der schlecht ist, dann wird man gemieden.“ Carmen Sylva
- „Je mehr sich der Verstand des Menschen breitet, desto mehr verdrängt er die übrigen Elemente seines Innern, von denen er zuletzt gar nichts mehr hören oder sehen will. Und was bleibt schließlich noch von dem wirklichen Menschen übrig? – Nichts weiter als kalter, aufgeblasener Verstand.“ Heinrich Martin