
Johann Gottfried von Herder (1744 – 1803), deutscher Kulturphilosoph, Geschichtsphilosoph, Theologe, Ästhetiker, Dichter und Übersetzer
Quelle: Johann Gottfried von Herder – Briefe zur Beförderung der Humanität, 1793-97. Achte Sammlung, 1796
Was Johann Gottfried von Herder sagt über Genie und geniale Menschen.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Das Genie, jene einzige reinmenschliche Macht, vor welcher man ohne Beschämung sein Haupt beugen darf.“ Cesare Lombroso
- „Nur das Genie hat den Mut, es nicht allen recht machen zu wollen.“ Emanuel Wertheimer
- „Jeder Mensch ist Genie in irgendeiner großen oder kleinen Welt.“ Johann Caspar Lavater
- „Wenn der Mann von Genie fast überall hitziger verfolgt wird als der Meuchelmörder, so rührt das davon her, weil dieser bloß die Verwandten des Ermordeten, jener hingegen alle seine Mitbürger zu Feinden hat.“ Claude-Adrien Helvetius
- „Im stillen schreibt sich das Genie wohl ein jeder zu; aber ich glaube doch nicht, dass sie sich unterstünden, es zu bekennen.“ Denis Diderot
- „Ein dramatisches Werk zu verfassen, dazu gehört Genie. Am Ende soll die Empfindung, in der Mitte die Vernunft, am Anfang der Verstand vorwalten und alles gleichmäßig durch eine lebhaft-klare Einbildungskraft vorgetragen werden.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Genies sind die Angehörigen derjenigen Menschenklasse, welcher der Definierende angehört.“ Paul Nikolaus Cossmann
- „Genie ist eine Dornenkrone und der Geschmack ein Purpurmantel, der einen zerfleischten Rücken deckt.“ Johann Georg Hamann
- „Das Genie ist das Talent, welches der Kunst die Regel gibt.“ Immanuel Kant
- „Genie und Mutterwitz sind sich im Grunde stets einig. Sie haben, sie suchen, sie zeugen Seele. Sie hassen die Herzenskälte, sie schöpfen aus dem Wollen, wie die bloße Gescheitheit aus dem Leeren schöpft.“ Julius Langbehn