
Georges Benjamin Clemenceau (1841 – 1929), französischer Journalist, Politiker und Staatsmann der Dritten Republik, Beiname ab 1885: »Der Tiger«, französischer Ministerpräsident 1906-1909 und 1917-1920, verwirklichte als Ministerpräsident die Trennung von Kirche und Staat; einer der „Großen Vier“ bei der Pariser Friedenskonferenz 1919 und bei dieser Vertreter einer harten Politik gegenüber Deutschland.
Quelle: Reden – 19. Juni 1928
Was Clemenceau sagte über die Demokratie.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Wir verstehen unter Demokratie nicht, dass alle paar Jahre alle Bürger das Wahlrecht ausüben und die Welt regieren mit neuen Ministern und neuem Parlament. Wir, die wir eine neue Form der Revolution gefunden haben, wir versuchen auch eine neue Form der Demokratie zu entwickeln. Wir wollen die ständige Mitarbeit aller Schaffenden in Stadt und Land.“ Kurt Eisner
- „Die Demokratie ist nicht nur eine Staatsform, nicht nur das, was in den Verfassungen geschrieben steht; die Demokratie ist Lebensanschauung, sie beruht auf dem Vertrauen in die Menschen, in Menschlichkeit und Menschentum, und es gibt kein Vertrauen ohne Liebe, keine Liebe ohne Vertrauen.“ Tomáš Garrigue Masaryk
- „Ein Volk muss sehr reich sein, um sich den Luxus einer demokratischen Regierung leisten zu können.“ Anatole France
- „Demokratie ist die politische Form, in welcher von dem Bauern die Weltanschauung des Stadtmenschen gefordert wird.“ Oswald Spengler
- „Im strengsten Sinne des Wortes hat es nie eine wirkliche Demokratie gegeben und wird es niemals geben.“ Jean-Jacques Rousseau
- „Freiheit und Demokratie passen zueinander wie Feuer und Wasser.“ Paul de Lagarde
- „Und die Demokratie, löst nicht auch diese sich auf durch die Unersättlichkeit in dem, was sie sich als ihr Gut vorsetzt?“ Platon
- „Man hat einmal große Erwartungen auf die Demokratie gesetzt, aber die Demokratie ist nichts als ein Niederprügeln des Volkes durch das Volk für das Volk.“ Oscar Wilde
- „Die moderne Demokratie ist die historische Form vom Verfall des Staates.“ Friedrich Nietzsche
- „Überschrift eines demokratischen Leitartikels: Jein!“ Kurt Tucholsky