
Friedrich von Schlegel (1772 – 1829), deutscher Kulturphilosoph, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Mit seinem Bruder August Wilhelm Schlegel gilt er als Mitbegründer der deutschen Romantik
Quelle: Fragmentensammlungen (Kritische Fragmente, Blüthenstaub, Athenäums-Fragmente, Ideen), 1797-98. Ideen [69]
Was von Schlegel sagte über die Ironie.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Wahre Ironie ist eine Maske, worunter ein Liebender weint, sie ist das Salz in der Liebesträne.“ Otto von Loeben
- „Ironie ist der Weg und Übung zur Laune.“ Jean Paul
- „Die Gewöhnung an Ironie, ebenso wie die an Sarkasmus, verdirbt übrigens den Charakter, sie verleiht allmählich die Eigenschaft einer schadenfrohen Überlegenheit: man ist zuletzt einem bissigen Hunde gleich, der noch das Lachen gelernt hat, außer dem Beißen.“ Friedrich Nietzsche
- „In unserer Zeit wird viel von Ironie und Humor geredet, besonders von Leuten, die nie vermocht haben, sie praktisch auszuüben.“ Søren Kierkegaard
- „Die Ironie kann man definieren als eine Verstellungskunst in Worten und Handlungen.“ Theophrastos von Eresos
- „Zu einer ironischen Bemerkung gehören immer zwei: einer, der sie macht, und einer, der sie versteht.“ Otto Weiß
- „Die Ironie ist die Gebärde des am Leben Leidenden. Sie ist die Rache des von der Welt Zersetzten, der sie dafür wieder zersetzt.“ Paul Richard Luck
- „Ironie ist das Körnchen Salz, durch welches das Aufgetischte erst genießbar wird.“ Thomas Mann
- „Gewiss darf nicht nur, sondern muss sogar Ironie bissig sein. Es ist aber ein Unterschied, ob eine giftige Kröte aus dem Sumpf heraufquakt (Froschperspektive), oder die Kralle des Adlers aus der Höhe herniederfährt (Vogelperspektive).“ Ernst Woldemar Sacks
- „Der Ironiker bedient sich der Lüge als einer Kunstform.“ Ernst Hohenemser
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