
Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge (1752-1796) deutscher Schriftsteller und Aufklärer, führendes Mitglied des Illuminatenordens
Quelle: Über den Umgang mit Menschen, Erstdruck 1788, hier nach der 3. erweiterten Auflage von 1790. Zweiter Teil, 11. Kapitel, 1.
Was Knigge sagte über Verachtung.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Wir haben nicht genug Eigenliebe, um die Verachtung eines andern geringzuschätzen.“ Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues
- „Es beweist die gute Meinung, welche die Welt trotz allem von den Frauen hat, dass sie mehr Verachtung für eine verdorbene Frau empfindet als für den, der sie verdirbt.“ Sully Prudhomme
- „Kein Mensch, auch nicht der allerverkommenste, verträgt es, unwert geachtet zu werden. Wenn ihn alle Welt verachtet, sucht er nach seinesgleichen, bei denen seine Taten etwas gelten.“ August Pauly
- „Betonte Höflichkeit ist ein feiner Ausdruck der Verachtung.“ Ernst Hohenemser
- „Verachten, wo man geliebt hat, tief und innig geliebt hat! – Gott sei gnädig und bewahre jedes Menschenherz vor solchem Jammer!“ Sophie Verena
- „Verachtung hat es lediglich mit dem Verstande zu tun und dieser ist deshalb um so schneller mit sich einig und fertig.“ Heinrich Martin
- „Menschenverachtung ist oft nur eine Spielart der Selbstverachtung.“ Peter Sirius
- „Wenn du innerlich alle Vorzüge hast und du bist schlecht gekleidet, so wird dich jedermann verachten. So verständig die Fledermaus ist, wird sie doch, sagt man, von allen Vögeln vermieden.“ Sakya Pandita