
Adolf Wilhelm Theodor Stahr (1805 – 1876), deutscher Schriftsteller, Gelehrter und Historiker
Quelle: Goethes Frauengestalten, 1875
Was Stahr sagte über die erste Liebe.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Wenn nur eine erste Liebe recht glühend da war: so schadet ihr Untergang, ihr Töten mit Wasser nichts; ewig ragen die Türme der überfluteten Stadt empor. Aber es gibt Menschen, die keine erste Liebe hatten.“ Jean Paul
- „Das Bild der ersten Liebe rührt immer und überall. Warum? Weil es in allen Ständen, in allen Ländern, bei allen Charakteren fast das Gleiche ist. Folglich ist die erste Liebe nicht die leidenschaftlichste.“ Henri Stendhal
- „Die erste Liebe ist die einzig wahre Liebe.“ Hans Wachenhusen
- „Aber das Schicksal gewährte ihr die schlimme Gunst, die erste Liebe des unentwickelten Herzens zu erfüllen.“ Hermann Stehr
- „Und darum ist so süß der Traum, den erste Liebe webt, weil schneller wie die Blüt‘ am Baum er hinwelkt und verschwebt.“ Emanuel Geibel
- „Ich hab mit der Leni ein Verhältnis g’habt, und wenn ich alles Frühere nur Amourschaften heiße, so war sie meine erste Liebe!“ Johann Nepomuk Nestroy
- „Die erste wahnsinnige Liebe, so spurlos sie gewöhnlich vorübergeht, und von so lächerlichen Erscheinungen sie begleitet wird, ist doch vielleicht das Ernsthafteste am ganzen Leben; wenigstens wird (und hierin liegt eben die bitterste Ironie) durch nichts jede Kraft des Menschen so aufs äußerste angespannt, als durch sie.“ Friedrich Hebbel
- „Das ist das Seligste an der seligen Zeit der ersten Liebe, dass diese Liebe so ganz und gar nicht klügelt, dass ihr das Wunderbarste einfach erscheint und das Einfachste als ein Wunder.“ Karl Emil Franzos
- „Die Liebe des Sohnes zur Mutter ist die erste Liebe des männlichen Wesens zum weiblichen.“ Ludwig Feuerbach
- „Was erste Liebe genannt wird, lebt fort in der zweiten, in jeder nachfolgenden, wird in jeder spätern neugeboren: Denn die Liebe ist ewig und Eins, und zählt Wonnen nicht nach armseligen Zahlen.“ Friedrich Ludwig Jahn