
Kurt Tucholsky (1890-1935) war ein berühmter deutscher Journalist, Schriftsteller, Satiriker, Zeitkritiker und Gesellschaftskritiker während der Weimarer Republik. Er schrieb unter mehreren Pseudonymen.
Quelle: Werke 1907-1935. Was wäre, wenn …, in: Die Weltbühne, 20.09.1927, Nr. 38 (Ignaz Wrobel), wieder in: Das Lächeln der Mona Lisa, 1928
Was Tucholsky sagte über die Demokratie.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Wir verstehen unter Demokratie nicht, dass alle paar Jahre alle Bürger das Wahlrecht ausüben und die Welt regieren mit neuen Ministern und neuem Parlament. Wir, die wir eine neue Form der Revolution gefunden haben, wir versuchen auch eine neue Form der Demokratie zu entwickeln. Wir wollen die ständige Mitarbeit aller Schaffenden in Stadt und Land.“ Kurt Eisner
- „Ein Volk muss sehr reich sein, um sich den Luxus einer demokratischen Regierung leisten zu können.“ Anatole France
- „Die Demokratie muss bei uns auf politischem Gebiet redlicher durchgeführt werden und auf wirtschaftlichem endlich Boden fassen.“ Jakob Bosshart
- „Eine Demokratie, ohne ein paar hundert Widersprechkünstler, ist undenkbar.“ Jean Paul
- „Die Demokratie ist nicht nur eine Staatsform, nicht nur das, was in den Verfassungen geschrieben steht; die Demokratie ist Lebensanschauung, sie beruht auf dem Vertrauen in die Menschen, in Menschlichkeit und Menschentum, und es gibt kein Vertrauen ohne Liebe, keine Liebe ohne Vertrauen.“ Tomáš Garrigue Masaryk
- „Und die Demokratie, löst nicht auch diese sich auf durch die Unersättlichkeit in dem, was sie sich als ihr Gut vorsetzt?“ Platon
- „Man hat einmal große Erwartungen auf die Demokratie gesetzt, aber die Demokratie ist nichts als ein Niederprügeln des Volkes durch das Volk für das Volk.“ Oscar Wilde
- „Im strengsten Sinne des Wortes hat es nie eine wirkliche Demokratie gegeben und wird es niemals geben.“ Jean-Jacques Rousseau
- „Demokratie ist die politische Form, in welcher von dem Bauern die Weltanschauung des Stadtmenschen gefordert wird.“ Oswald Spengler
- „Es versteht sich übrigens von selbst, dass alle Staatsformen zu ihrer Wahrheit die Demokratie haben und daher eben, soweit sie nicht die Demokratie sind, unwahr sind.“ Karl Marx