
Peter Hille (1854 – 1904), deutscher spätromantischer und naturalistischer Schriftsteller, sozialistisch orientierter Dichter, Lyriker, Dramatiker und Kabarettist
Quelle: Aus dem Heiligtum der Schönheit, hg. von Fritz Droop 1909 (posthum). Aphorismen und Sprüche. Kunst und Künstler
Was Hille sagte über die Dichter.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Die Dichter haben uns mehr interessiert, wenn sie den Göttern menschliche Schwächen als wenn sie den Menschen die Vollkommenheit der Götter zuschrieben.“ Antoine de Rivarol
- „Dem Dichter werden Schatten zu Menschen und Menschen zu Schatten.“ Paul Kunad
- „Manche Tondichter, die nicht aufhören können, erwecken den Wunsch, dass sie gar nicht angefangen hätten.“ Guido Peters
- „Bei manchen modernen Dichtern weiß man nie recht, ob die vielen Gedankenstriche nicht etwa lauter unanständige Wörter vertreten sollen.“ Paul Nikolaus Cossmann
- „Der Dichter ist kein Lehrer der Moral, er erfindet und schafft Gestalten, er macht vergangene Zeiten wieder aufleben, und die Leute mögen dann daraus lernen, so gut, wie aus dem Studium der Geschichte und der Beobachtung dessen, was im menschlichen Leben um sie herum vorgeht.“ Georg Büchner
- „Schnell wird ein Dichter alt, dann hat er ausgesungen; doch manche Kritici, die bleiben immer Jungen.“ Abraham Gotthelf Kästner
- „Was erwirbt dem Dichter unsere Bewunderung? Das Talent und der moralische Zweck, weil er den Menschen bessern will.“ Aristophanes
- „Einen elenden Dichter tadelt man gar nicht; mit einem mittelmäßigen verfährt man gelinde; gegen einen großen ist man unerbittlich.“ Gotthold Ephraim Lessing
- „Ist der Dichter nicht ein Täter, den wir durchs Schlüsselloch belauschen?“ Hugo von Hofmannsthal
- „Dichter sind doch immer Narzisse.“ August Wilhelm von Schlegel