
Søren Kierkegaard (1813-1855) dänischer Philosoph, Essayist, evangelisch-lutherischer Theologe und religiöser Schriftsteller.
Quelle: Religion der Tat. Sein Werk in Auswahl, übersetzt & hg. von Eduard Geismar, Alfred Kröner Verlag, Leipzig o. J. [1930]
Was Kierkegaard sagte über Gott und die Ewigkeit.
Søren Kierkegaard Ewigkeit Zitat – Sprüche Ewigkeit – Lebensweisheiten – weise Worte – philosophische Zitate berühmter Personen – kurze Zitate zum Teilen
Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt.“ Ludwig Wittgenstein
- „Nimmermehr kann ja aus dem, was nicht ist, etwas entstehen; und dass vergehe, was ist, ist unerhört und unmöglich. Denn es wird immerdar sein an der ihm gewiesenen Stelle.“ Empedokles
- „Was mit den vom Leben erzogenen Seelen werden soll, ist Gottes Geheimnis: nach dem Tode ist auch noch ein Leben, und die Ewigkeit dauert lange.“ Paul de Lagarde
- „Und doch trägt jeder in sich eine fieberhafte, unerfüllbare Sehnsucht nach Ewigkeit; und jeder ist ein kleines Weltall im großen Weltall, und versinkt doch so schnell in das ewige Nichts, um zum Nährboden für neu aufgehende Keime zu werden. Pflanzen, Tiere, Menschen, Sterne und Welten, alles lebt auf, dann stirbt es, um sich in etwas Neues zu verwandeln, und nie kehrt ein Wesen zurück; weder ein Wurm, noch ein Mensch, noch ein Planet!“ Guy de Maupassant
- „Wenn ich in Gott vergeh, so komm ich wieder hin, wo ich von Ewigkeit vor mir gewesen bin.“ Angelus Silesius
- „Was jemals kommen wird in Ewigkeit, das ist schon da, seit aller Zeit.“ Emil Gött
- „Gestern Nacht hörte ich in meinem Bett das Pendel der Hoteluhr und am Horizont das mit der Flut steigende Meer. Es kam mir vor, als vernähme ich zugleich den Puls der Zeit und den Atem der Ewigkeit.“ Edmond und Jules de Goncourt