
Rainer Maria Rilke (1875 – 1926), eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, österreichischer Erzähler, Dichter, Lyriker und Übersetzer; gilt als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne
Quelle: Aus dem Requiem für Paula Modersohn-Becker, geschrieben in Paris, 31. Oktober bis 2. November 1908
Was Rilke sagte über das Heimweh.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Am meisten Heimweh hat der, der keine Wohnung besitzt.“ Alexander Engel
- „Sehnt sich das Erdenkind nach einem höheren, seligeren Glück, seiner weiteren, – unbekannten Heimat, so nennt es sein Sehnen – Glaube; sehnt es sich nach einem verlorenen irdischen Glück, so nennt es sein Sehnen – Heimweh!“ Wilhelm Raabe
- „Heimweh ist Vereinsamung mitten in der unverständlichen Fremde, es ist ein Massenüberfall der Fremde auf den Eingewanderten.“ Carl Ludwig Schleich
- „Das ist Menschenlos: Am Ziel bekommen wir alle Heimweh, Sehnsucht nach den Mühen und Entbehrungen, den Irrungen, die wir unterwegs durchgemacht haben.“ Salomon Baer-Oberdorf
- „Heimwehkrankheit: im Ausland und völlig pleite.“ Ambrose Gwinnett Bierce
- „Das Heimweh hört doch nie auf.“ Fanny zu Reventlow
- „Mit heißen Tränen wirst du dich dereinst Heimsehnen nach den väterlichen Bergen.“ Friedrich von Schiller