
Johann Michael Sailer (1751 – 1832), deutscher katholischer Theologe (vorwiegend Pastoraltheologe), Priester, Repetitor, Professor, später Bischof von Regensburg, verfasste zahlreiche theologische, philosophische und pädagogische Schriften
Quelle: Sailers Vermischte Schriften. III. Sprüche, mit und ohne Glosse, Widmer (Hg.) 1841
Was Sailer sagte über leidende Menschen.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Gegenwart ist die absolute Leidensseite der Existenz – aber nur ein Provisorium.“ Hugo von Hofmannsthal
- „Mein Sohn hat gesagt: was einen drückt, das muss man verarbeiten, und wenn er ein Leid gehabt hat, da hat er ein Gedicht daraus gemacht.“ Catharina Elisabeth Goethe
- „Da darüber kein Zweifel möglich ist, dass das Leiden der vollkommenste Weg zu allem höheren Sein ist und in gewissen Fällen eigentlich überhaupt der einzige, kann man es verstehen, dass es, wenigstens für diese Welt, von manchen zum Zweck und Ziel gemacht wird.“ Theodor Haecker
- „Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden, von Lieben getrennt sein ist Leiden, mit Unlieben vereint sein ist Leiden, nicht erlangen, was man begehrt, ist Leiden, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung sind Leiden.“ Buddha
- „Der Mensch ein Lehrling ist, der Schmerz sein wahrer Meister, und keinem wird Erkenntnis, so er nicht gelitten.“ Alfred de Musset
- Das Leiden ist, von der einen Seite betrachtet, ein Unglück und, von der andern betrachtet, eine Schule. Samuel Smiles
- „Wir alle haben zu leiden auf Erden, und jeder kann’s dem andern erleichtern.“ Richard Dehmel
- „Wo das Leid ist, da kommen leicht auch die Liebe und der Glaube.“ Peter Rosegger
- „Wie dem Körper sein Schatten, folgt dem Glücke das Leid und dem Erfolge Enttäuschung, Ekel und Schmerz!“ Marie von Ebner-Eschenbach
- „In der Verlassenheit großen Leides ergreift man oft dankbar und ohne Wahl die Hand, die sich entgegenstreckt, und das bestraft sich schwer.“ Helene Gräfin von Waldersee