
Johann Gottlieb Fichte (1762 – 1814), deutscher Philosoph, Theologe und Erzieher
Quelle: Reden an die deutsche Nation, 1808. 8. Rede: Was ein Volk sei, in der höhern Bedeutung des Worts, und was Vaterlandsliebe
Was Fichte sagte über die Begeisterung.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Ohne Begeisterung geschah nichts Großes und Gutes auf der Erde; die man für Schwärmer hielt, haben dem menschlichen Geschlecht die nützlichsten Dienste geleistet.“ Johann Gottfried von Herder
- „Da wo die Nüchternheit dich verlässt, da ist die Grenze deiner Begeisterung.“ Johann Christian Friedrich Hölderlin
- „Mit andern kann man sich belehren, begeistert wird man nur allein.“ Johann Wolfgang von Goethe
- „Du bist begeistert, du hast Mut – auch das ist gut! Doch kann man mit Begeisterungsschätzen nicht die Besonnenheit ersetzen.“ Heinrich Heine
- „Begeisterung ohne Verstand ist unnütz und gefährlich, und der Dichter wird wenig Wunder tun können, wenn er selbst über Wunder erstaunt.“ Novalis
- „Begeisterung kommt von Geist; und doch sagt mancher: „Ich bin begeistert!“, der auch nicht ein armes Federchen jener starken Schwingen sein eigen nennt, mit denen der Flug der Begeisterung emporträgt.“ Helene Gräfin von Waldersee
- „Misstraue der Begeisterung, die sich nicht in Tatkraft umzusetzen vermag.“ Anna Dix
- „Das Entrüstungsbedürfnis ist viel stärker im Menschen als der Begeisterungsdrang. Oft ist aber die Entrüstung nur maskierte Begeisterung.“ Alexander Engel
- Die Energie – der Mittelpunkt des Willens – schafft zu allen Zeiten die Wunder der Begeisterung. Überall ist sie Triebfeder dessen, was wir Charakterstärke nennen, und die erhaltende Kraft jeder großen Tat. Samuel Smiles
- „Nur der stark erregte Geist vermag etwas überragend Großes auszusprechen. Blickt er verächtlich herab auf das Gewöhnliche und Alltägliche, und erhebt er sich in begeistertem Aufschwung zu größerer Höhe, dann erst künden seine Lippen Größeres als ein sterblicher Mund. Nichts Erhabenes und auf der Höhe Thronendes kann er erreichen, solange er bei sich selbst ist. Losreißen muss er sich von der nüchternen Gewohnheit, sich aufschwingen und in die Zügel knirschen, den Lenker mit sich fortreißen und ihn dahin bringen, wohin er auf eigene Hand sich nie getraut hätte zu gelangen.“ Lucius Annaeus Seneca