
Jean de La Fontaine (1621 – 1695), französischer Schriftsteller, Fabeldichter, Lyriker und Novellist
Quelle: Fabeln (Fables choisies, mises en vers par M. de La Fontaine), 1668. Der Frosch und die zwei Stiere
Was Fontaine sagte über das leidende Volk, wenn Mächte im Streit sind.
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Ähnliche Zitate zum Nachdenken:
- „Für gute Menschen sind Leiden ein Verhau mit Dornen, den die Liebe gemacht hat, damit ihre Lieblinge sich nicht mehr so leicht aus dem Mutterschoße verlaufen. Und wer ist so fest im Guten, dass er dieser Verzäunung, hier im Lande der Verirrungen, nicht mehr bedürfe?“ Johann Michael Sailer
- „Gegenwart ist die absolute Leidensseite der Existenz – aber nur ein Provisorium.“ Hugo von Hofmannsthal
- „Da darüber kein Zweifel möglich ist, dass das Leiden der vollkommenste Weg zu allem höheren Sein ist und in gewissen Fällen eigentlich überhaupt der einzige, kann man es verstehen, dass es, wenigstens für diese Welt, von manchen zum Zweck und Ziel gemacht wird.“ Theodor Haecker
- „Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden, von Lieben getrennt sein ist Leiden, mit Unlieben vereint sein ist Leiden, nicht erlangen, was man begehrt, ist Leiden, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung sind Leiden.“ Buddha
- „Der Mensch ein Lehrling ist, der Schmerz sein wahrer Meister, und keinem wird Erkenntnis, so er nicht gelitten.“ Alfred de Musset
- „Mein Sohn hat gesagt: was einen drückt, das muss man verarbeiten, und wenn er ein Leid gehabt hat, da hat er ein Gedicht daraus gemacht.“ Catharina Elisabeth Goethe
- Das Leiden ist, von der einen Seite betrachtet, ein Unglück und, von der andern betrachtet, eine Schule. Samuel Smiles
- „Wir alle haben zu leiden auf Erden, und jeder kann’s dem andern erleichtern.“ Richard Dehmel
- „Wo das Leid ist, da kommen leicht auch die Liebe und der Glaube.“ Peter Rosegger
- „Wie dem Körper sein Schatten, folgt dem Glücke das Leid und dem Erfolge Enttäuschung, Ekel und Schmerz!“ Marie von Ebner-Eschenbach